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Dossier Gesundheit


Gesundheitspolitik betrifft uns alle, ob es um das Thema Schmerztherapie oder um Fragen des Gesundheitsfonds geht. Die politischen Reformen der letzten Jahre haben dabei den Weg in eine neue Zweiklassenmedizin immer weiter geebnet. Für viele ist Gesundheit heute kaum noch bezahlbar, ob es um den Zahnersatz oder eine Krebstherapie geht. Auf der anderen Seite erhöhen sich die Gewinne von Fachärzten oder Pharmakonzernen, ohne dass dies bei den gesetzlich versicherten Patienten ankommt.


MONITOR vom 30.01.2014

Pflegeheim Rechte: WDR

Tod zweiter Klasse: Sterben im Pflegeheim
Ganz Deutschland diskutiert zur Zeit über das Thema Sterbehilfe. Doch wie Millionen Menschen ein würdiges, schmerzfreies Sterben ermöglicht werden kann, darum geht es in dieser Diskussion weniger. Schon gar nicht um Hunderttausende, die jedes Jahr im Pflegeheim sterben müssen – zum Teil unter entwürdigenden Bedingungen. Zwar haben auch diese Menschen einen Anspruch auf eine palliative Versorgung, doch die Wirklichkeit sieht vielerorts anders aus. Immer wieder sterben Menschen allein – ohne ärztliche Betreuung: Eine geschulte Nachtwache kümmert sich um 40 alte Menschen. Kein Wunder, wenn keiner merkt, dass einer stirbt. Das Ganze hat einen Vorteil: Es ist eine kostengünstige Lösung – auch für die Krankenkassen. [mehr]


MONITOR vom 17.10.2013

Krebspatientin Rechte: WDR

Brustkrebs: Tausende Chemotherapien überflüssig?
Es ist eine Qual für viele Frauen: Nach der Diagnose Brustkrebs erwartet die meisten noch eine belastende Chemotherapie. Neben Haarausfall und Erbrechen drohen gefährliche Langzeitfolgen wie Herzschwäche, Nervenschäden und dauerhafte Erschöpfung. Neue Genexpressionstests könnten jetzt fast jeder zweiten Frau die Tortur einer Chemotherapie ersparen, weil sie zu 95 Prozent vorhersagen können, ob ihr Tumor überhaupt jemals wiederkommen wird. Doch die gesetzlichen Krankenkassen weigern sich, die bis zu dreitausend Euro teuren Tests zu bezahlen. Sie seien nicht ausreichend bewiesen. Seltsam nur: Hochrangige Wissenschaftsinstitutionen, die die Tests geprüft haben, kommen zu einem anderen Schluss. In anderen Ländern sind sie längst Standard und ersparen den betroffenen Frauen viel Leid. [mehr]


MONITOR vom 24.01.2013

Krankenhaus Rechte: WDR

Opfer unerwünscht - die Nichtversorgung vergewaltigter Frauen in katholischen Kliniken hat System
In Köln wurde mehreren Frauen die Behandlung nach einer Vergewaltigung verweigert - von Krankenhäusern, die von der katholischen Kirche getragen werden. Seit die Fälle bekannt geworden sind, hagelt es Entschuldigungen von den Kliniken, vom Träger und von der Kirchenführung. Es handele sich um Missverständnisse und Einzelfälle. MONITOR dagegen liegen interne Schreiben vor, die belegen, dass diese Ungleichbehandlung von Vergewaltigungsopfern System hat in katholischen Krankenhäusern. Sie belegen, dass man unter anderem eine anonyme Spurensicherung nach Vergewaltigungen grundsätzlich nicht durchführen will. Kirchliche Krankenhäuser werden mit öffentlichen Geldern finanziert. Darf die Kirche Ihre Glaubenssätze über die medizinische Versorgung stellen? [mehr]


MONITOR vom 13.12.2012

Tamiflu-Schachtel Rechte: WDR

Nutzlose Grippemittel? Pharmakonzern hält Studienergebnisse zurück
Weltweit haben Regierungen für Milliarden Euro Grippemittel eingelagert, vor allem Tamiflu. Allein in Deutschland lagern antivirale Mittel in streng geheim gehaltenen Lagern im Wert von 200 Millionen Euro. Und ihr Haltbarkeitsdatum läuft ab, neue Vorräte müssen bald gekauft werden. Das Problem nur: Ob das Mittel tatsächlich wie versprochen im Pandemiefall Menschenleben retten kann, in dem es schwere Grippeverläufe und die gefürchteten bakteriellen Superinfektionen vermeiden kann, ist hoch umstritten. Unabhängige Wissenschaftler der renommierten Cochrane-Collaboration haben Zweifel und wollten genau das herausfinden, in dem sie die Daten aller klinischen Studien unabhängig überprüfen. Doch der Hersteller „Roche“ weigert sich, alle erhobenen Studiendaten herauszurücken. Das Mittel ist für den Pharmakonzern sehr profitabel. Der Kampf um die Daten offenbart eine Regelungslücke, die auch in der Vergangenheit immer wieder zu Medikamentenskandalen geführt hat: Die Datenhoheit liegt am Ende bei den Pharmaherstellern. Unabhängige Wissenschaftler haben keinen Zugriff. [mehr]


Mehr zum Thema



Monitor - weitere Informationen zur Sendung

  • Sendetermin

    MONITOR Nr. 661

    22.05.201421:45 - 22:15 Uhrim Ersten

  • Pressemeldung

    Todesopfer am Maidan Rechte: WDR/dpa

    Todesschüsse von Kiew: Ermittlungsergebnisse werden unterdrückt
    MONITOR berichtet von schweren Vorwürfen gegen die Staatsanwaltschaft. Sieben Wochen nach den tödlichen Schüssen von Kiew, die zum Sturz der Regierung Janukowitsch führten, mehren sich Hinweise, die erhebliche Zweifel an der offiziellen Version der Ereignisse aufkommen lassen. [weiterlesen]

  • BLOG!

    Wladimir Putin Rechte: WDR/Reuters

    Putins Ukraine - Europas Versagen
    Georg Restle im MONITOR-Blog: "Putins Plan ist klar: Kein Fußbreit der EU jenseits der bestehenden EU-Außengrenzen im Osten. Weder in Georgien, noch in Moldawien - und schon gar nicht in der Ukraine." [weiterlesen]

  • Thema

    Euro Hawk Überwachungsdrohne Rechte: WDR

    Deutschlands Rolle im US-Drohnenkrieg
    Nach Recherchen von NDR, WDR und SZ werden Drohnenangriffe in Afrika über den US-Stützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz nicht nur koordiniert. Die Militärbasis ist Dreh- und Angelpunkt für sämtliche Drohnenaktivitäten. Hier werden rund um die Uhr Live-Bilder der Drohnen ausgewertet.

  • VideoPodcast

    Monitor Logo  Rechte: WDR

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  • Politikmagazine

    Dienstags und donnerstags informieren die sechs Politikmagazine der ARD: investigativ, kritisch, meinungsstark


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