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Dossier Rechtsradikalismus


Neonazis, rechtsextremer Terror, NPD-Verbot
Nach den aktuellen Ereignissen fragen sich viele: Sind die Sicherheitsbehörden auf dem rechten Auge blind? Werden Opfer rechter Gewalt allein gelassen? Immer wieder hat MONITOR über diese Themen berichtet.


MONITOR vom 24.01.2013

Mann mit Glatze Rechte: WDR

NPD-Verbot: Wirkungslos und gefährlich?
Die Innenminister der Länder und die SPD-Bundestagsfraktion sind sich einig: Mit einem Verbot der NPD sollen rechtsradikale Strukturen in Deutschland nachhaltig zerschlagen werden. Experten wie der ehemalige Generalbundesanwalt Kay Nehm warnen, dass sich im Zuge der Verbotsdiskussion schon jetzt neue rechtsradikale Strukturen bilden - als potentielles Sammelbecken für NPD-Kader. MONITOR-Recherchen zeigen: Längst schon gibt es Verbindungen zwischen der im vergangenen Jahr neu gegründeten Partei „Die Rechte“ und der NPD. Wie ein Parteiverbot die rechte Szene sogar stärken kann, zeigt sich in Tschechien. Nur wenige Monate nach dem Verbot der rechtsextremen „DS“-Partei gibt es dort jetzt die „DSSS“ - ebenso radikal, aber moderner und erfolgreicher als ihr Vorgänger. Ein Lehrstück für die deutsche Verbots-Diskussion. [mehr]


MONITOR vom 18.10.2012

Waffen Rechte: WDR

Kalaschnikow per Mausklick: Wie Rechtsextreme und Waffennarren sich im Internet ganz legal mit ehemaligen Kriegswaffen versorgen können
Wer einmal eine Maschinenpistole, ein Sturmgewehr oder eine Panzerfaust - kurz Kriegswaffen - gesehen hat, dem erscheint ein Jagdgewehr, das man mit Waffenschein nutzen kann, beinahe schon langweilig. Was kaum einer weiß: Solche Kriegswaffen kann jeder in Deutschland auf Waffenmessen oder noch einfacher per Mausklick kaufen – vorausgesetzt sie wurden vorher unschädlich gemacht. Denn dann gelten sie als „Dekorationswaffen“. Doch die Polizei stößt in den letzten Jahren auf „Dekowaffen", die wieder scharf gemacht wurden. Wenn man dann noch weiß, dass führende Rechtsextreme solche Waffen in Internet-Shops anbieten, fällt die Verwunderung um so größer aus, dass es keinerlei staatliche Kontrolle darüber gibt, ob die Dekowaffen endgültig "demilitarisiert" wurden. Eine Regelungslücke, die auch Polizeibeamte intern schon lange beklagen. [mehr]


Pressemeldung vom 30.08.2012

Fahndungsfotos von Zschäpe, Böhnhardt und Mundlos  Rechte: WDR/dpa

Terror-Trio NSU: Verbindung zwischen Maulwurf-Verdacht und Aktenvernichtung
Es besteht eine direkte Verbindung zwischen dem Verdacht des Geheimnisverrats durch Thüringer Polizeibeamte gegenüber Rechtsextremisten und der Vernichtung von V-Mann-Akten im Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV). Das geht aus vertraulichen Dokumenten hervor, die jetzt der Redaktion MONITOR vorliegen. Die Informationen, dass thüringische Polizisten Geheimnisse an Mitglieder des rechtsextremen Thüringer Heimatschutzbundes (THS) verraten hätten, stammen von einem V-Mann des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Tarnname „Tusche“, aus dem Jahr 1999. Aus den Reihen des THS stammen die mutmaßlichen Rechtsterroristen Mundlos, Böhnhardt, Zschäpe. [mehr]


MONITOR vom 12.07.2012

Akten werden geschreddert Rechte: WDR

Versagen: Wie der Verfassungsschutz gegen die Polizei arbeitete
Über V-Leute wurde das rechtsradikale Umfeld des Mördertrios Böhnhardt, Tschäpe, Mundlos, der Thüringer Heimatschutz (THS), finanziell unterstützt. Verfassungsschützer warnten - so klagen Polizisten- ihre rechtsextremen V-Leute vor Polizeizugriffen und Hausdurchsuchungen. Und in einem vom Verfassungsschutz bezahlten Aufklärungsfilm kommen die Naziführer des THS unkommentiert zu Wort, ihre Botschaften werden verharmlost. Ein Ex Polizist berichtet über seine Erfahrungen aus Thüringen. [mehr]


MONITOR vom 19.11.2009

Demonstration mit Neonazis Rechte: WDR

Allein unter Neonazis: Überlässt Dortmund den Rechten das Feld?
Während ostdeutsche Länder wie Brandenburg ihr rechtes Problem offenbar besser in den Griff bekommen, werden die Neonazis im Westen immer stärker, allen voran in Dortmund. In den vergangenen Jahren haben dort die Straftaten mit rechtsextremen Hintergrund auffällig zugenommen. Bürger, die sich dagegen wehren, werden massiv bedroht und attackiert. Von der Polizei fühlen sie sich im Stich gelassen. Eine Familie, die rechte Aufkleber entfernt hat, sieht nur noch einen Ausweg: Wegziehen. [mehr]


tagesschau.de-Dossier

Screenshot tagesschau.de-Homepage Rechte: WDR/ARD

Rechtsextremismus in Deutschland
Die rechtsextreme Bewegung in Deutschland ist vielschichtig. Die Aktivisten setzen bei der Rekrutierung auf Musik, lebensnahe Themen und abwechslungsreiche Freizeitgestaltung. Die NPD fungiert als parlamentarischer Arm, "Freie Kameradschaften" sind für die Straßen zuständig. Bei Wahlen präsentieren sich Rechtsextreme möglichst bürgerlich, um von verbreiteten Vorurteilen zu profitieren. [zum Dossier]



Monitor - weitere Informationen zur Sendung

  • Sendetermin

    MONITOR Nr. 661

    22.05.201421:45 - 22:15 Uhrim Ersten

  • Pressemeldung

    Todesopfer am Maidan Rechte: WDR/dpa

    Todesschüsse von Kiew: Ermittlungsergebnisse werden unterdrückt
    MONITOR berichtet von schweren Vorwürfen gegen die Staatsanwaltschaft. Sieben Wochen nach den tödlichen Schüssen von Kiew, die zum Sturz der Regierung Janukowitsch führten, mehren sich Hinweise, die erhebliche Zweifel an der offiziellen Version der Ereignisse aufkommen lassen. [weiterlesen]

  • BLOG!

    Wladimir Putin Rechte: WDR/Reuters

    Putins Ukraine - Europas Versagen
    Georg Restle im MONITOR-Blog: "Putins Plan ist klar: Kein Fußbreit der EU jenseits der bestehenden EU-Außengrenzen im Osten. Weder in Georgien, noch in Moldawien - und schon gar nicht in der Ukraine." [weiterlesen]

  • Thema

    Euro Hawk Überwachungsdrohne Rechte: WDR

    Deutschlands Rolle im US-Drohnenkrieg
    Nach Recherchen von NDR, WDR und SZ werden Drohnenangriffe in Afrika über den US-Stützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz nicht nur koordiniert. Die Militärbasis ist Dreh- und Angelpunkt für sämtliche Drohnenaktivitäten. Hier werden rund um die Uhr Live-Bilder der Drohnen ausgewertet.

  • VideoPodcast

    Monitor Logo  Rechte: WDR

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  • Politikmagazine

    Dienstags und donnerstags informieren die sechs Politikmagazine der ARD: investigativ, kritisch, meinungsstark


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