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29.01.2013: Heute geht es im ...Vermittlungsausschuss um 37 Milliarden Versichertengelder
29.01.2013: Heute geht es im Vermittlungsausschuss um 37 Milliarden Versichertengelder
Dürfen die Kunden von Lebensversicherungen und privaten Rentenversicherungen weiter ihren Anteil an den sogenannten Bewertungsreserven der Lebensversicherer behalten? Um diese Frage geht es heute im Vermittlungsausschuss zwischen Bundestag und Bundesrat.
Die Bundesregierung hatte in einer Nacht- und Nebelaktion ein Gesetz durch den Bundestag gebracht, das die Beteiligung der Kunden an diesen sogenannten stillen Reserven in Zeiten niedriger Zinsen aussetzt. Es geht um etwa 37 Milliarden Euro, die laut Bundesverfassungsgericht den Versicherten zustehen.
MONITOR hatte dies am 15.11.2012 öffentlich gemacht. Daraufhin hatte der Bundesrat seine Zustimmung verweigert und der CDU-Bundesparteitag Regierung und CDU-Fraktion aufgefordert, diesen Beschluss rückgängig zu machen.
Die Bundesregierung will dennoch an dem Gesetz festhalten und nur die Streichung der Bewertungsreserven auf maximal fünf Prozent der Versicherungssumme begrenzen. Damit wären aber nach Berechnungen des Bundes der Versicherten aber doch wieder fast alle Versicherten in vollem Umfang von der Streichung betroffen.
Für den einzelnen Versicherten kann es - je nach Versicherungssumme - um 10.000 Euro und mehr gehen.
Nachtrag: Keine Einigung im Vermittlungsausschuss
In der gestrigen Sitzung des Vermittlungsausschusses zwischen Bundesrat und Bundestag zum Thema Lebensversicherungen wurde keine Einigung bezüglich der Bewertungsreserven gefunden. Ein neuer Einigungsversuch soll am 24. Februar erfolgen.
MONITOR vom 15.11.2012Private Altersvorsorge: Regierungsgeschenke für Versicherungskonzerne
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Joseph Pulitzer (1847-1911)
"Es gibt kein Verbrechen, keinen Kniff, keinen Trick, keinen Schwindel, kein Laster, das nicht von Geheimhaltung lebt. Bringt diese Heimlichkeiten ans Tageslicht, beschreibt sie, attackiert sie, macht sie vor allen Augen lächerlich. Und früher oder später wird die öffentliche Meinung sie hinwegfegen. Bekannt machen allein genügt vielleicht nicht - aber es ist das einzige Mittel, ohne das alle anderen versagen..."Politikmagazine

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