Georg Restle vor dem Monitor-Logo Homepage des WDR

URL: http://www.wdr.de/tv/monitor/presse/2013/stellungnahme_130219.php5

Navigation von Monitor

Suche im Angebot von Monitor

Sie befinden sich hier:

Stellungnahme vom 19.02.2013:
Umgang von Diakonie und Stadt Dortmund mit Wanderarbeitern aus Bulgarien und Rumänien


Mann mit Wollmütze Rechte: WDR

MONITOR vom 24.01.2013

Der MONITOR-Beitrag über den Umgang von Diakonie und Stadt Dortmund mit Wanderarbeitern aus Bulgarien und Rumänien hat dort offenbar zu heftigen Diskussionen geführt. Im Stadtrat wurde das Thema in der vergangenen Woche angesprochen. Dort wurde auch ein Anschlag auf die Dortmunder Diakonie thematisiert, der kurz vorher passiert sein soll. An dieser Stelle möchten wir deshalb noch einmal kurz zu unserer Berichterstattung Stellung nehmen:

Wir haben nicht etwa nur einmal die Diakonie und die Notunterkunft der Stadt aufgesucht. Bei der Diakonie erhielten wir in mehreren Fällen nicht nur die unmissverständliche Antwort, Bulgaren und Rumänen dürften hier nicht duschen, sondern dies auch noch schriftlich auf einem Infoblatt. Ganz abgesehen davon, dass wir von zahlreichen Bulgaren gehört hatten, dass sie in der Diakonie unerwünscht seien. Nun zu behaupten, wir hätten die Arbeit der Diakonie falsch dargestellt, ist nicht nur sachlich falsch, sondern lenkt auch vom eigentlichen Thema ab: Warum wird in der Not nach Pass unterschieden?

Auch im Falle der Notunterkunft waren wir mehrfach vor Ort. Jedes Mal wurden rumänische oder bulgarische Staatsbürger dort abgewiesen. Die Stadt hat in ihren schriftlichen Antworten gar nicht geleugnet, dass sie Rumänen und Bulgaren nicht in die Einrichtung lasse. Sie hatte uns allerdings unterstellt, das Beispiel von Ercan sei ein gespielter Notfall - eine Darstellung, die ebenfalls nicht den Tatsachen entspricht. Dass in Dortmunder Zeitungsberichten die Darstellungen der Diakonie und der Stadt dargestellt werden, MONITOR aber nicht gehört wird, erstaunt uns.

Mehr zum Thema


Monitor - weitere Informationen zur Sendung

  • Sendetermin

    MONITOR Nr. 648

    06.06.201321:45 - 22:15 Uhrim Ersten

  • Thema

    Wasser Rechte: WDR

    Wasserprivatisi­­erung: Initiative schafft erstes europäisches Volksbegehren
    MONITOR hatte über die EU-Pläne zur europaweiten Privatisierung der Wasserversorgun­­g berichtet. Jetzt meldet right2water, dass die europäische Initiative genügend Stimmen für das erste europaweite Volksbegehren gesammelt habe. Bereits im Februar sei die erforderliche Anzahl von einer Million Unterschriften erreicht worden. Jetzt habe man das erforderliche Quorum auch in mehr als sieben europäischen Ländern erreicht.

    • WDR: MONITOR vom 13.12.2012Geheimoperation Wasser: Wie die EU-Kommission Wasser zur Handelsware machen will
    • WDR: MONITOR vom 14.03.2013Wasserprivatisierung Marsch! - Wie EU und Bundesregierung Politik für Großkonzerne betreiben
  • BLOG!

    Verlosungskisten NSU-Prozess Rechte: WDR/ARD

    Münchner Trauerspiel: Der Gerichtspräsident und der NSU
    Georg Restle im MONITOR-Blog: "Man weiß schon nicht mehr, ob man sich aus Wut oder purer Fassungslosigkeit an den Kopf greifen möchte. Die Selbstherrlichkeit des Münchner OLG-Präsidenten scheint pathologisch: Innerhalb weniger Wochen hat es Karl Huber geschafft, den Ruf der deutschen Justiz gründlich zu ruinieren." [mitbloggen]

  • Pressemeldung

    Dirk Niebel Rechte: WDR/imago

    Niebel-Ministerium stellte deutlich mehr FDP-Leute ein als bislang bekannt / Beamtenverband spricht von "beispiellosem Vorgang"
    Seit dem Amtsantritt von Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) mehr als 40 FDP-Mitglieder und Mitarbeiter der Partei eingestellt. [weiterlesen]

  • VideoPodcast

    Monitor Logo  Rechte: WDR

    MONITOR zum Mitnehmen
    Der VideoPodcast für unterwegs!

  • Zitat

    Joseph Pulitzer Rechte: WDR/dpa

    Joseph Pulitzer (1847-1911)
    "Es gibt kein Verbrechen, keinen Kniff, keinen Trick, keinen Schwindel, kein Laster, das nicht von Geheimhaltung lebt. Bringt diese Heimlichkeiten ans Tageslicht, beschreibt sie, attackiert sie, macht sie vor allen Augen lächerlich. Und früher oder später wird die öffentliche Meinung sie hinwegfegen. Bekannt machen allein genügt vielleicht nicht - aber es ist das einzige Mittel, ohne das alle anderen versagen..."

  • Politikmagazine

    Politikmagazine Rechte: ARD

    Dienstags und donnerstags informieren die sechs Politikmagazine der ARD: investigativ, kritisch, meinungsstark


Der WDR ist nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.

© WDR 2013