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Stellungnahme vom 19.02.2013:
Umgang von Diakonie und Stadt Dortmund mit Wanderarbeitern aus Bulgarien und Rumänien


Mann mit Wollmütze Rechte: WDR

MONITOR vom 24.01.2013

Der MONITOR-Beitrag über den Umgang von Diakonie und Stadt Dortmund mit Wanderarbeitern aus Bulgarien und Rumänien hat dort offenbar zu heftigen Diskussionen geführt. Im Stadtrat wurde das Thema in der vergangenen Woche angesprochen. Dort wurde auch ein Anschlag auf die Dortmunder Diakonie thematisiert, der kurz vorher passiert sein soll. An dieser Stelle möchten wir deshalb noch einmal kurz zu unserer Berichterstattung Stellung nehmen:

Wir haben nicht etwa nur einmal die Diakonie und die Notunterkunft der Stadt aufgesucht. Bei der Diakonie erhielten wir in mehreren Fällen nicht nur die unmissverständliche Antwort, Bulgaren und Rumänen dürften hier nicht duschen, sondern dies auch noch schriftlich auf einem Infoblatt. Ganz abgesehen davon, dass wir von zahlreichen Bulgaren gehört hatten, dass sie in der Diakonie unerwünscht seien. Nun zu behaupten, wir hätten die Arbeit der Diakonie falsch dargestellt, ist nicht nur sachlich falsch, sondern lenkt auch vom eigentlichen Thema ab: Warum wird in der Not nach Pass unterschieden?

Auch im Falle der Notunterkunft waren wir mehrfach vor Ort. Jedes Mal wurden rumänische oder bulgarische Staatsbürger dort abgewiesen. Die Stadt hat in ihren schriftlichen Antworten gar nicht geleugnet, dass sie Rumänen und Bulgaren nicht in die Einrichtung lasse. Sie hatte uns allerdings unterstellt, das Beispiel von Ercan sei ein gespielter Notfall - eine Darstellung, die ebenfalls nicht den Tatsachen entspricht. Dass in Dortmunder Zeitungsberichten die Darstellungen der Diakonie und der Stadt dargestellt werden, MONITOR aber nicht gehört wird, erstaunt uns.

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    22.05.201421:45 - 22:15 Uhrim Ersten

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