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Unser tägliches Sterben

Warum der Tod zum Leben gehört

  • SendeterminDienstag, 06. September 2005, 21.00 - 21.45 Uhr .
Grafik: Unser tägliches Sterben; Rechte: WDR

Sterben ist ein alltägliches Phänomen unseres Lebens. Doch der Tod macht Leben erst möglich! Und dabei beginnt das Sterben bereits vor der Geburt: Ohne den "Selbstmord" bestimmter Zellen hätten wir keine Finger und keine Zehen, könnten nicht sehen, und unser Gehirn würde nicht funktionieren. Aber auch als Erwachsene brauchen wir den Tod: Die meisten Zellen unseres Körpers erneuern sich während unseres Lebens immer wieder.

Kranke Zellen, die unserem Körper gefährlich werden können, schickt ein eingebautes Überwachungssystem in den Tod. Wenn das Programm außer Kontrolle gerät, besteht Lebensgefahr: Wir bekommen Krebs.

Außerdem scheint jedes mehrzellige Lebewesen "Todesgene" in sich zu tragen, die dafür sorgen, dass wir altern und sterben. Was ist der Vorteil solcher Gene? Der Tod hilft übrigens nicht nur dem menschlichen Organismus zu überleben. So gehen bestimmte Tiere freiwillig in den Tod, damit ihre Art weiter leben kann.

Quarks & Co erklärt, wie unser tägliches Sterben unser Überleben sichert, wieso wir trotz ständiger Erneuerung altern, wie der "programmierte Zelltod" funktioniert, was passiert, wenn unser "Selbstmordprogramm" außer Kontrolle gerät, und warum Tiere den Tod als Überlebensstrategie einsetzen.

Redaktion: Wolfgang Lemme

:

Tristan Chytroschek, Falko Daub, Martin Rosenberg, Ismeni Walter

Stand: 22.10.2006


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