Hauptnavigation

Freitag, 10.02.2012

Suche im Redaktionsangebot von Quarks & Co
  • Tipps zur vergrößerten Ansicht.
  • Kontakt zur Redaktion.
  • Alle WDR Sendungen von A bis Z.
  • Inhaltsverzeichnis WDR.de.
  • Hilfe.
  • Multimedia.

Navigation


Zurück: Januar 2012 Sendeplan für Februar 2012 Weiter: März 2012
Mo Di Mi Do Fr Sa So
01 02 03 04 05
06 07 08 09 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29

Sie befinden sich hier: > WDR.de > WDR Fernsehen > Wissen > Quarks & Co > Sendung vom 09. Mai 2006 > Tipps zum Einschlafen


Tipps zum Einschlafen

Volkskrankheit Schlafstörung

  • SendeterminDienstag, 09. Mai 2006, 21.00 - 21.45 Uhr .
Foto: Mann liegt mit grimmigem Blick im Bett
Wenn das Einschlafen nicht klappt, hilft Ärgern auch nicht – im Gegenteil

Schlaflos in Deutschland - Umfragen zufolge leidet allein in Deutschland fast ein Viertel der Erwachsenen an Schlafstörungen. Davon ist aber nur ein geringer Teil wirklich behandlungsbedürftig. Die meisten Menschen können auch ohne Aufwand wieder zu einem erholsamen Schlaf finden. Wie das geht, haben wir im folgenden Text für Sie zusammengestellt. Trotzdem sollten Sie, wenn Sie an hartnäckigen Schlafstörungen leiden, Ihren Arzt um Rat fragen.

Abschalten, aber richtig

Foto: Mann vor Fernseher
Fernsehen ist nicht das Beste vor dem Einschlafen: Schnelle, hektische Bilder machen nervös

Um auf einfache Weise in den Schlaf zu finden, sollte man den Abend schon richtig anfangen. Jetzt gilt es, die Arbeit zu beenden und den Feierabend zu genießen. Viele Menschen schalten dann automatisch den Fernseher ein - grundsätzlich spricht nichts dagegen, allerdings sollte man die Flimmerkiste spätestens eine Stunde vor dem Schlafengehen ausschalten. Die hektischen Bilder und eine oftmals spannende Geschichte machen unruhig. Zwar schläft so mancher gerne vor dem Fernseher ein, doch das hält nicht lange vor – im Bett ist man dann wieder wach. Zum richtigen Abschalten gibt es wesentlich bessere Dinge als das Fernsehen: Ein abendlicher Spaziergang zum Beispiel macht müde und lockert die Muskeln. Auch ein heißes Bad, ein Gang in die Sauna oder eine Massage wirken sehr entspannend. Am Besten zum abendlichen Wohlfühlen eignen sich Gespräche mit Freunden und der Familie. Das soziale Miteinander wirkt beruhigend, allerdings nur, wenn keine belastenden Themen aufkommen.

Die richtige Umgebung

Foto: Mann trägt Computer aus dem Zimmer
Der Computer hat im Schlafzimmer nichts verloren – raus mit allem, was an Arbeit erinnert

Zum guten Einschlafen gehört die passende Atmosphäre. Experten empfehlen, das Schlafzimmer nicht mit Möbeln und Gegenständen voll zu stopfen. Alles sollte aus dem Blickfeld geräumt werden, was an Arbeit oder unliebsame Pflichten erinnert. Gemütlich sollte das Schlafzimmer sein, und der Raum sollte Entspannung signalisieren. Deswegen hat hier der Computer genauso wenig verloren wie der Fernseher, das Bügelbrett oder der Schreibtisch. Auch sollte das Telefon nicht im Schlafzimmer stehen - in dauernder Erwartung eines Anrufs lässt sich keine Ruhe finden. Generell sollte es im Schlafzimmer auch ein wenig kühler sein als im Rest der Wohnung. Bei 14 bis 18 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von 50 Prozent schläft es sich am Besten. In der Regel reicht es, ein feuchtes Handtuch über die Heizung zu hängen und zu lüften, allerdings sollte man starke Zugluft beim Schlafen vermeiden.

Schöne Gedanken für die Träume

Foto: Mann liegt im Bett und denkt an Urlaub
Im Bett sollten wir nur noch an schöne Dinge denken. Sorgen und Probleme können bis zum Morgen warten

Liegt man einmal im Bett, sollte man möglichst nur noch an schöne Dinge denken – das ist die hohe Kunst des Abschaltens und der wichtigste Schritt, sich zu entspannen und den Körper auf den Schlaf vorzubereiten. Aber manchmal will genau das nicht klappen: Lästige Gedanken an die Arbeit, ungelöste Probleme des Tages kreisen oft im Kopf herum. Dabei sollte aber man wissen, das wir aus biologischen Gründen nachts in schlechterer Stimmung sind als tagsüber. Das Schlafhormon Melatonin, das dafür sorgt, dass wir nachts müde und schläfrig sind, hat eine Nebenwirkung: Es drückt auf die Stimmung und sorgt für nächtliche Grübelein. Am nächsten Morgen ist meistens alles halb so wild. Der Körper baut das Melatonin ab, sobald der Morgen naht und es hell wird. Wenn Sie trotzdem beim Einschlafen Mühe haben, sich auf Schönes zu konzentrieren, sollten Sie sich wenigstens vom sorgenvollen Grübeln ablenken. Das klappt am besten, wenn Sie sich auf etwas Neutrales konzentrieren. Das berühmte Schäfchenzählen ist zu einfach, es erfordert zu wenig Konzentration. Aber schon Rückwärtszählen kann helfen. Wunderbar funktioniert auch leise Musik oder ein Hörbuch, wenn es nicht zu spannend ist. Erfahrenen reicht schon die Konzentration auf das Geräusch des Atems, um ruhig einzuschlafen.

:

Daniel Haase

Stand: 02.10.2006


Alle Beiträge


Aufmerksamkeitstest

Grafik: Wie wach sind Sie?

Hellwach oder eher müde und unaufmerksam? Der psychologische Test zeigt, wie fit Sie sind. [mehr]


Quarks-
Schlaf-Quiz

Grafik: Quarks-Schlaf-Quiz

Wenn Sie gut ausgeruht sind, schaffen Sie unser Schlaf-Quiz ganz leicht. Acht Fragen zur Sendung erwarten Sie. [mehr]


Mehr zum Thema


Verwandte Themen


Vorschauvideo

Alkohol - die älteste Droge der Welt


Die Top10 Videos
im Januar

Schriftzug "Top10" vor blauem Hintergrund

Schauen Sie sich hier die beliebtesten Quarks & Co-Videos aus dem Januar an. [mehr]


Die Quarks-Symphonie


Die Top10 Videos der Zuschauerfragen

Schriftzug "Zuschauerfragen" vor blauem Hintergrund

Hier sehen Sie die beliebtesten Zuschauerfragen und ihre Auflösungen. [mehr]


Unsere Fan-Seite


Wissen macht Spaß


Service

Skript, Newsletter, Mitschnitt & Co. [mehr]


Sendetermine


  • Seite empfehlen.

Der WDR ist nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.