Harter Stoff für alle Fälle
Fast so hart, dass er Glas schneidet, oder elastisch wie Gummi
– Stahl ist ein überraschender Werkstoff. Quarks &
Co zeigt, wie Blaualgen vor 2,5 Milliarden Jahren für die
Entstehung großer Eisenerzlagerstätten sorgten, besucht
das größte Stahlwerk Europas und schaut einem
"Stahlerfinder" über die Schulter. [mehr]
Dienstag, 15. August 2006, 21.00 - 21.45 Uhr WDR Fernsehen.
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Zwischen Feuer und Walze
Das interaktive Quarks Stahlwerk zeigt den Prozess der
Stahlherstellung Schritt für Schritt: vom Hochofen über
den Konverter in die Strangguss-Anlage und zum Walzwerk. [mehr]
Ein Besuch bei Thyssen-Krupp in Duisburg
Es ist staubig, es ist heiß und es ist laut – dort, wo
der Stahl geboren wird. Auf den Spuren des edlen Werkstoffs
hinterlässt das Quarks-Team tiefe Abdrücke im
zentimeterdicken Schlackenpulver. Auf der Besuchertribüne
angekommen, eröffnet sich der Blick in die Werkshalle mit den
vier gewaltigen Stahlöfen, den Konvertern. [mehr]
Ablagerungen aus der Ursuppe
Auf der Erde war es vor 2,5 Milliarden Jahren noch recht
ungemütlich. Es gab keinen Sauerstoff und weder Pflanzen noch
Tiere bevölkerten den Planeten. Als Meere und Seen entstanden,
begann jedoch ein Kreislauf, in dem ausgerechnet Bakterien dazu
führten, dass sich riesige Erzlagerstätten bildeten.
Heute sorgen sie für den Nachschub an Eisen und Stahl. [mehr]
Stahlskelette und der Hochhauskrieg
Als die Häuser in den Himmel wuchsen, wurde Stahl zu ihrem
tragenden Skelett. Mit Nieten verbunden, ließen
Stahlträger die Häuser in zuvor ungeahnte Höhen
steigen – vor allem in Chicago und New York. In Manhattan
lieferten sich Anfang des 20. Jahrhunderts zwei Unternehmer einen
regelrechten Krieg um das höchste Haus der Welt. [mehr]
Stahlpreise führen zu kuriosen Diebstählen
36 Gullydeckel in Hamburg, 5 Kilometer Leitplanken an der A4, eine
tonnenschwere Bergbau-Lok in Recklinghausen – immer wieder
verschwinden Stahlteile. In den meisten Fällen kann es nur
vermutet werden, aber es scheint den Dieben um den Schrottwert zu
gehen: Schrott ist ein riesiges Geschäft. [mehr]
Baukunst in der Luft
Jeden Tag – wenn das Wetter stimmt – steigt Alberto
Ferreira in den Eiffelturm. Mit Farbeimer und Pinsel versucht er,
seinen Arbeitsplatz vor dem ärgsten Feind zu schützen:
dem Rost. Alle paar Jahre bekommt er dabei Unterstützung. Dann
streichen 25 Anstreicher den gesamten Turm mit 60 Tonnen Farbe und
verbrauchen dabei 1.500 Pinsel - ohne diese Mühen würde
der Eiffelturm verwittern. [mehr]
Wenn Brücken in Bewegung geraten
Es war eines der spektakulärsten Brückenunglücke
aller Zeiten, mit dem die Tacoma-Narrows-Bridge Berühmtheit
erlangte. Sie führte im Nordwesten der USA mit einer
Spannweite von 853 Metern über den Seitenarm einer weit
verzweigten Bucht – und stürzte wenige Monate nach ihrer
Eröffnung unter großem Getöse ein. [mehr]
Neue Stähle für mehr Sicherheit
Bei einem Unfall steht die Karosserie eines Autos auf dem
Prüfstand: Der Rahmen und die Bleche müssen den
Stoß abfangen, ohne zu reißen. Statt Stahl setzen die
Autobauer seit den 1990er Jahren immer öfter Aluminium ein,
denn es ist deutlich leichter und verbraucht daher weniger Sprit.
Die Stahlhersteller fürchten um ihren Markt, daher arbeiten
sie jetzt am Stahl der Zukunft. [mehr]