Wie wir lernen
Computerspiele, Fernsehen und Videos - wirkt sich der gesteigerte
Medien- konsum auf das Lernen aus? Quarks & Co stellt
Forschungs-Ergebnisse vor, die zeigen welche Mechanismen in unserem
Kopf beim Lernen ablaufen. [mehr]
Dienstag, 23. Januar 2007, 21.00 - 21.45 Uhr WDR Fernsehen.
Alle Beiträge
Neuer Schwung für die grauen Zellen
Wer etwas lernen will, sollte fit im Kopf sein – deshalb
haben wir für Sie einige Trainingsaufgaben zusammengestellt,
die Spaß machen und Ihr Gehirn auf Trab bringen. Sechs
Aufgaben umfasst unser Trimmpfad – hier geht es los… [mehr]
Steckbrief Gehirn: Zahlen und Fakten
Das Gehirn ist ein Luxusorgan – es verbraucht beim Menschen
20 Prozent der Körperenergie, obwohl es im Schnitt nur etwa
zwei Prozent der Körpermasse ausmacht. Dafür ist das
menschliche Gehirn aber auch extrem leistungsfähig, ein Leben
lang formbar und auf das Lernen geradezu programmiert. Die
Grundlage dafür bildet das Netzwerk von Milliarden
Nervenzellen im Kopf – wahrscheinlich, sagen Forscher, die
komplexeste Struktur im Universum. [mehr]
Hindern Ballerspiele am Lernen?
Sind Killerspiele am Computer schuld an Amokläufen wie im
Herbst 2006 in Emsdetten? Welchen Einfluss haben Computerspiele und
Mediennutzung auf Kinder und Jugendliche? Diese Frage stellen sich
Forscher immer wieder – und es scheint so, als ob die
virtuelle Action tatsächlich das Lernvermögen
beeinflusst. [mehr]
Spiegelneuronen: Spuren von Handlungen im Gehirn
Eine der spektakulärsten Entdeckungen der neueren
Hirnforschung sind die so genannten Spiegelneuronen - Hirnzellen
mit Doppelfunktion: Sie sind aktiv, wenn man selbst etwas tut,
geraten aber auch in Aktion, wenn man andere nur beobachtet. Mit
ihrer Hilfe können Menschen blitzschnell Handlungen anderer
erkennen und offensichtlich auch besonders gut neue Bewegungen
lernen. [mehr]
Muttersprache und Fremdsprache: Was geht wann?
Das Gehirn ist ein Sprachgenie: Jeder Mensch kann jede Sprache der
Welt perfekt und ohne Mühe lernen - wenn nur der Zeitpunkt
stimmt. Ist dieses Zeitfenster jedoch überschritten, wird
Sprachenlernen zur anstrengenden Kopfarbeit. [mehr]
Ein Selbstversuch: Das Quarks-Team an der Uni Jena
Früher gingen Hirnforscher davon aus, dass ein Gehirn mehrere
Tage oder Wochen benötigt, um sich auf neue Situationen
einzustellen. Stimmt nicht, sagen Wissenschaftler aus Jena, es geht
innerhalb von einer Stunde! Wie, das zeigen wir Ihnen in einem
Selbstversuch. Die Zutaten: betäubte Finger, eine mutige
Reporterin von Quarks & Co. und der Blick ins Gehirn. [mehr]
Graue Zellen wachsen auch bei Senioren nach
Geht es im Alter wirklich immer bergab mit dem Gehirn? Bisher ging
man davon aus. Doch der Neurologe Arne May hat zum ersten Mal
nachgewiesen, dass auch die Gehirne von Erwachsenen noch wachsen
können - bei entsprechendem Training. [mehr]