Alles über das Leben im Doppelpack
Eineiige Zwillinge sind ein faszinierendes Experiment der Natur.
Oft sehen sie sich so ähnlich, dass Außenstehende sie
kaum auseinander halten können. Genetisch sind sie Klone und
deshalb eine Fundgrube für Wissenschaftler. Denn eines ist
klar: Wenn sich eineiige Zwillinge in irgendeiner Eigenschaft
unterscheiden, kann dieses Merkmal nicht vererbt sein. Quarks &
Co trifft Zwillingsschwestern, die getrennt aufwuchsen, sich erst
als Erwachsene kennen lernten – und sich verblüffend
ähnlich sind. [mehr]
Dienstag, 23. Oktober 2007, 21.00 - 21.45 Uhr WDR Fernsehen.
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Decken Sie das Besondere auf!
Im Spiel rund um Zwillinge erfahren Sie Spannendes und Kurioses
über das Leben im Doppelpack: sie sind gleich, doch nicht
identisch, können sogar unterschiedliche Väter haben und
leiden gelegentlich unter der Last der gleichen Geburt. Das Spiel
funktioniert alleine oder auch zu zweit – viel Spaß
dabei! [mehr]
Wiedersehen nach 26 Jahren
Cornelia und Ulrike sehen sich so ähnlich, wie es für
eineiige Zwillinge typisch ist. Sogar die Art, wie sie ihre
Zigarette halten, ist identisch. Das klingt nicht weiter
verwunderlich - bis man hört, dass sie bis zu ihrem 26.
Lebensjahr nichts voneinander wussten und trotzdem diese
Gemeinsamkeiten ausbildeten. [mehr]
Neue Studien zur Vererbung
Wissenschaftler interessieren sich besonders für Zwillinge
weil sie an ihnen herausfinden können, für welche
Eigenschaften eines Menschen die Gene verantwortlich sind und
welche Eigenschaften durch Erziehung und Umwelt erworben werden.
Sie suchen dabei gezielt nach Merkmalen, in denen eineiige
Zwillinge sich mehr ähneln als zweieiige Zwillinge oder
normale Geschwister. [mehr]
Zwillingsforschung in der Geschichte
Als Begründer der Zwillingsforscher gilt der britische
Allroundwissenschaftler Sir Francis Galton (1822-1911), ein Cousin
Charles Darwins. Er schlug vor, Zwillinge zu untersuchen, um
herauszufinden, ob Intelligenz vererbt wird. Auch prägte er
den Begriff „Eugenik“, der später eine
unrühmliche Karriere machen sollte. Schon früh
entzündeten sich an der Zwillingsforschung heftige
Diskussionen. [mehr]
Eine Frage des Zeitpunkts
Jedes menschliche Leben entspringt einer einzigen Zelle. Wenn zwei
Eizellen heranreifen, entstehen zweieiige Zwillinge, sie
ähneln sich nicht mehr als normale Geschwister. Anders ist das
bei eineiigen Zwillingen: sie könnten auch als Klone
bezeichnet werden. Doch auch bei diesen eineiigen Zwillingen gibt
es Unterschiede in der Entwicklung, je nachdem, wann sie entstanden
sind. [mehr]
Zweifach ist nicht einfach
Wie Zwillinge sich fühlen, sich verhalten und ihr Leben
führen, ist ein eher wenig beachtetes Nebenprodukt der
Zwillingsforschung. Sind eineiige Zwillinge wirklich so gleich, wie
sie auf den ersten Blick scheinen? Ist mit identischen Genen auch
das Erleben und Verhalten gleich? Tatsächlich gibt es
interessante Unterschiede zwischen den beiden Geschwistern. [mehr]
Sind Zwillinge austauschbar?
Im Roman "Das doppelte Lottchen" von Erich Kästner
tauschen Zwillinge, die bei ihren getrennt lebenden Eltern
aufwachsen, die Rollen: Lotte fährt als Luise zum Vater, Luise
als Lotte zur Mutter. Quarks & Co wollte wissen, ob so ein
Rollentausch wirklich funktioniert, und zwar bei erwachsenen
Zwillingen – wir haben ein Zwillingspaar mit der Kamera
begleitet und beobachtet, wen die beiden täuschen können. [mehr]