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Quarks & Co
Sendung vom 04. März 2008
Immer höher, immer schneller
Fahrstühle sind das am meisten unterschätze Transportmittel der Welt – täglich benutzt von rund einer Milliarde Menschen. Statistisch gesehen, befördern Aufzüge alle 72 Stunden die gesamte Erdbevölkerung. Quarks & Co blickt zurück auf 150 Jahre Aufzug-Geschichte und stellt die Fahrstühle der Zukunft vor.
Im derzeit höchsten Gebäude der Welt, im Taipei 101, befindet sich der momentan schnellste Lift der Erde. Seine Geschwindigkeit von 60 km/h ist bislang Rekord. Weil Gebäude immer höher werden, müssen Fahrstühle immer schneller, sicherer und größer werden. Immer komplexere Techniken sind dafür notwendig. Quarks & Co wirft einen Blick in die größte Aufzugs-Testanlage der Welt und stellt die Fahrstühle der Zukunft vor.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wuchsen die Großstädte und die Häuser. Wer es sich leisten konnte, wohnte in den unteren Gebäude-Etagen, der Beletage – dem schönen Stockwerk. Das änderte sich mit einer Erfindung des Mechanikers Elisha Graves Otis. 1854 präsentierte er einen Aufzug, der nicht abstürzen konnte. Quarks & Co blickt zurück auf 150 Jahre Aufzug-Geschichte.
Die Idee eines Weltraumaufzugs stammt von Arthur C. Clarke, der die Technik 1979 in seiner Science-Fiction-Novelle „Fahrstuhl zu den Sternen“ beschrieb: Das Trägerseil eines solchen Aufzugs erstreckt sich vom Erdboden aus zigtausend Kilometer weit ins All. Durch die konkurrierenden Kräfte der Gravitation und der Fliehkraft wird es automatisch auf Spannung gehalten. Alles nur Science Fiction? Quarks & Co hakt nach: Wie realistisch ist ein so genannter Space Elevator?
Redaktion: Monika Grebe
Ulrich Adrian, Axel Bach, Carsten Binsack, Christine Harbig, Wolfgang Huhn, Wobbeke Klare, Eva Schultes, Sarah Zierul
Stand: 26.02.2008
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