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Quarks & Co
Sendung vom 25. März 2008
Berechnung der Richterskala
Man misst auf dem Seismogramm eine Auslenkung von 1 Millimeter. Der Logarithmus von 1 (1 Millimeter Auslenkung) ist 0. Der Korrekturwert bei 100 km Entfernung ist -3. Somit ergibt sich für den Magnitudenwert: 0 -(-3) = 0 + 3 = 3.
Stünde das Seismometer nicht in 100 km Entfernung, sondern in knapp 300 km Entfernung, wäre der Korrekturwert -4 und ein Erdbeben hätte – bei gleicher Auslenkung im Seismogramm von 1 Millimeter – eine Stärke von 4 gehabt (da 0 - (-4) = 4 ist).
Ebenfalls Stärke 4 erhält man, wenn der
größte Ausschlag im Seismogramm 10 Millimeter gewesen
wäre – bei einer Entfernung des Erdbebens von 100
km:
1 - (-3) = 4. Hieran erkennt man: Ein Punkt mehr auf der
Richterskala bedeutet eine zehnfach stärkere Bewegung der
Erde, die im Seismogramm sichtbar wird.
Axel Bach
Stand: 26.03.2009
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