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Quarks & Co
Sendung vom 15. April 2008
Helfen oder wegsehen?
Ob pöbelnde Jugendliche in der U-Bahn, ein Unfall mit Verletzten oder eine handfeste Prügelei auf der Straße – wenn Menschen in heikle Situationen geraten sehen viele zu und tun nichts. Warum schauen so viele Menschen weg und helfen nicht? Wie ist das Phänomen zu erklären? Quarks & Co begibt sich auf die Suche nach Antworten.
Ein Fahrgast wird in der U-Bahn attackiert. Ein älterer Mann wird von einer Gruppe Jugendlicher auf der Straße bedroht. Situationen, in denen es für jeden Zeugen selbstverständlich sein sollte, dem Opfer zu helfen und Zivilcourage zu zeigen. Quarks & Co gibt praktische Tipps, wie man einschreiten kann, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. [mehr]
Im Jahr 1964 wird die New Yorkerin Kitty Genovese vor ihrem Wohnhaus in Queens brutal über mehrere Stunden zu Tode gequält. Insgesamt 38 Personen sind Zeugen des Überfalls, aber keiner hilft oder ruft die Polizei. Der spektakuläre Fall ist Anlass die Psychologie des Helfens wissenschaftlich zu erforschen. Die Ergebnisse der ersten Experimente sind dabei genauso überraschend wie schockierend. [mehr]
Immer wieder kommt es zu Notsituationen, in denen keiner einschreitet, obwohl genug potenzielle Helfer anwesend sind. Schnell ist dann von einer egoistischen Gesellschaft die Rede, in der sich keiner um den anderen kümmert. Doch Helfen ist schwerer als man denkt. Psychologen haben fünf Hürden ausgemacht, die überwunden werden müssen. [mehr]
Bei einem schweren Unfall können ein paar sehr einfache Maßnahmen Leben retten. Eine Ausbildung als Rettungssanitäter braucht man dazu nicht – jeder kann helfen. [mehr]
Quarks & Co simuliert auf einer Landstraße einen schweren Verkehrsunfall mit Verletzten. Mit versteckter Kamera beobachten wir die Reaktion der vorbeikommenden Fahrer - nur jeder zweite hält an und hilft. Warum? [mehr]
Carsten Binsack, Ulrich Grünewald, Silvio Wenzel, Tilman Wolff