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Quarks & Co
Sendung vom 10. Juni 2008
Wie viel Impfung muss sein?
Impfungen haben weltweit gefährliche Krankheiten zurück gedrängt. Heute sollen Kinder in den ersten 24 Lebensmonaten gegen zwölf verschiedene Krankheiten geimpft werden. Die Zahl der empfohlenen Impfungen ist damit immer weiter gestiegen. Aber werden wir deshalb gesünder? Viele Deutsche sind impfmüde oder fürchten, dass Impfen sogar schadet. Jeder kann den Schutz vor gefährlichen Krankheiten für sich und seine Kinder auch ablehnen. Quarks & Co fragt - Wie viel Impfung muss sein?
Tod durch Masern
Bis zum Jahr 2010 sollte nach dem Willen der
Weltgesundheitsorganisation die Welt masernfrei sein. Doch alleine
im Jahr 2006 gab es in Deutschland über 2000
Maserninfektionen. Der Grund: Impfmüdigkeit. Dabei kann die
„Kinderkrankheit“ sogar zum Tode führen. [mehr]
Die Angst vorm Impfen ist
unbegründet
Viele Eltern halten die Risiken von Impfungen für ihre Kinder
für zu hoch. Doch das ist ein Vorurteil. Ein Vergleich der
Folgen, die die Krankheiten haben können und der
Komplikationen nach Impfung zeigt, dass Impfen deutlich weniger
riskant ist. Die Krankheiten selbst können dagegen sogar zum
Tode führen. [mehr]
Training für das Immunsystem
Jeden Tag kommen wir mit unzähligen unsichtbaren Erregern in
Kontakt, harmlosen und gefährlichen. Das Immunsystem muss sie
bekämpfen, und am besten geht das, wenn es die Erreger schon
kennt. Dabei ist gutes Training alles– und genau das ist das
Prinzip der Impfung. [mehr]
Das Ende einer Seuche
Eine vollkommen gesunde Welt gibt es nicht. Doch es kann gelingen,
bestimmte Krankheiten zu besiegen. Bestes Beispiel: die Pocken,
eine der schlimmsten Seuchen der Geschichte. Sie konnten
ausgerottet werden – durch konsequentes Impfen. [mehr]
Der Kampf gegen die Masern
Die Welt zu Gast bei Freunden, so warb Deutschland um Gäste
bei der Fußballweltmeisterschaft 2006. Doch Spieler und Fans
aus Amerika wurden von der Panamerikanischen
Gesundheitsbehörde vor dem Besuch gewarnt. Denn Deutschland
ist Epidemiegebiet für Masern. [mehr]
Impfen gegen Krebs
Es klingt revolutionär: ein Impfstoff gegen Krebs. Seit
Oktober 2006 gibt es ihn, und zwar gegen Gebärmutterhalskrebs.
Dieser Krebs wird von Warzenviren ausgelöst. Zwar hilft der
Wirkstoff noch nicht gegen alle Varianten des Erregers. Doch die
Krebs-Impfung kann vor allem junge Mädchen schützen. [mehr]
Alle Jahre wieder
Eine echte Grippe kann tödlich sein. Deshalb sollten sich
chronisch Kranke und alte Menschen impfen lassen. Das müssen
sie aber jedes Jahr aufs Neue tun - denn das Grippevirus
verändert immer wieder sein Aussehen. [mehr]
Redaktion: Claudia Heiss
Carsten Binsack, Wolfgang Huhn, Jakob Kneser, Katrin Krieft, Hilmar Liebsch
Stand: 30.10.2007
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