Koma – gibt es einen Weg zurück ins Leben?

  • Dienstag, 07. Oktober 2008, 21.00 - 21.45 Uhr

Szenenbild aus der Sendung Quarks & Co

Foto: Koma – gibt es einen Weg zurück ins Leben?

Rund 35.000 Menschen fallen in Deutschland jedes Jahr ins Koma – oft für Monate, manchmal für Jahre. Auslöser sind schwerste Schädel-Hirn-Verletzungen, z.B. durch einen Unfall oder Schlaganfall. Nach Schätzung der Deutschen Wachkomagesellschaft verharren derzeit etwa 10.000 Menschen in einer Welt zwischen Leben und Tod. Aber immer wieder gibt es Aufsehen erregende Fälle, in denen Patienten nach langer Zeit scheinbar plötzlich aus dem Koma erwachen – und die Mediziner vor Rätsel stellen. Denn die Koma-Forschung steckt noch in den Kinderschuhen.



Foto: Patientenverfügung – wie geht das?

Patientenverfügung – wie geht das?
Mediziner können ein Leben heute fast endlos verlängern. Doch was ist sinnvoll, und wer entscheidet? Mit einer Patientenverfügung kann man vorher festlegen, was im Ernstfall geschehen soll – Antwort auf die wichtigsten Fragen dazu finden Sie hier.



Foto: Anama Fronhoff im Gespräch

Zurück ins Leben
Mehrere Monate lag Anama Fronhoff nach einem Schlaganfall im Koma. Als sie erwachte, konnte sie sich nicht bewegen - sie war bei vollem Bewusstsein in ihrem Körper eingeschlossen. Die Geschichte einer Rückkehr ins Leben.



Foto: Patient liegt auf der Intensivstation

Kurze Ohnmacht oder Koma?
Wenn jemand bewusstlos ist, gilt für Ärzte immer Alarmstufe 1. Deshalb rückt sofort der Notarzt aus, wenn eine entsprechende Meldung eingeht. Ob kurze Ohnmacht oder tiefes Koma – die Spurensuche beginnt noch im Rettungswagen.



Grafik: Glossar

GLOSSAR
Koma, Hirntod, Ohnmacht – was ist der Unterschied? Hier finden Sie Definitionen zu den wichtigsten Begriffen.



Grafik: der junge Terry Wallis im Koma

19 Jahre im Koma - der Fall Terry Wallis
Nach 19 Jahren ist der Amerikaner Terry Wallis aus dem Koma aufgewacht. Dass sich sein Hirn nach so langer Zeit regenieren konnte, ist bisher einmalig - ein medizinisches Wunder.



Foto: Bunte Hirnschnitte zeigen PET-Scanner-Aufnahmen eines Gehirns. Sie sind auf einem Computermonitor dargestellt

Rätsel Wachkoma
Ob und was Menschen im Koma fühlen, wissen Ärzte und Forscher nicht genau. Doch immer öfter stellt sich heraus, dass das Gehirn von Wachkoma-Patienten an wichtigen Stellen aktiv ist. Fazit des Hirnforschers Steven Laureys: Ein Drittel aller bisherigen Diagnosen ist falsch.



Redaktion: Anahita Parastar



Autoren: Mustafa Benali, Falko Daub, Cordula Echterhoff, Jakob Kneser, Christina Krätzig, Georg Lolos


Stand: 28.08.2007



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