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Sendung vom 28. Oktober 2008
Lesetipps
Der Rebell der Familie. Geschwisterrivalität,
kreatives Denken und Geschichte.
Autor: Frank J. Sulloway
Verlagsangaben: btb Verlag (Juli 1999)
ISBN-10: 3442755646
ISBN-13: 978-3442755646
Sonstiges: 591 Seiten
In seinem Buch beschreibt Frank Sulloway detailliert die 26 Jahre,
die er auf den Spuren der Geburtenfolge recherchiert hat. Das Buch
ist ein Fachbuch mit Tabellen und Grafiken und einem enormen
Anhang, das sich aber gut lesen lässt.
Warum Geschwister so verschieden sind
Autor: Judy Dunn, Robert Plomin
Verlagsangaben: Klett-Cotta (März 1996)
ISBN-10: 3608917276
ISBN-13: 978-3608917277
Sonstiges: 240 Seiten, 21,50 €
Das Buch der britischen Verhaltensgenetiker ist ein harter Brocken, der aber voller Informationen steckt. Das Standardwerk in der Frage der Geschwisterunterschiede. Grundkenntnisse in Statistik sind empfehlenswert.
Kinderleben – Aufwachsen zwischen Familie,
Freunden und Institutionen. Band 1: Aufwachsen in
Familien.
Herausgeber: Christian Alt
Verlagsangaben: VS Verlag für
Sozialwissenschaften, Wiesbaden (2005); ISBN: 3-8
100-4097-5
Sonstiges: 304 Seiten, 26,90 €
In diesem Buch wird aus unterschiedlichen Perspektiven das
Aufwachsen von Kindern im Kontext ihrer Familie nachgezeichnet.
Mutter, Geschwister, Schule, Arbeit und sozialräumliche
Nahumwelten bilden die Ausgangspunkte dafür, die Lebenswelt
von Kindern ausführlich zu beschreiben. Das
Buch richtet sich an DozentInnen und Studierende der
Erziehungswissenschaft und Sozialpädagogik, LehrerInnen,
ErzieherInnen, SozialarbeiterInnen, Eltern.
Ich mag dich – du nervst
mich. Geschwister und ihre Bedeutung für das
Leben.
Autor: Jürg Frick
Verlagsangaben: Verlag Hans
Huber; ISBN: 3-456-84170-1
Der Autor beleuchtet die Rolle von
Geschwistern in der Entwicklung eines Menschen von verschiedenen
Seiten und veranschaulicht es an zahlreichen Beispielen.
Die verkannte Schwester
Autor: Françoise Tillard
Verlagsangaben: Kindler, München, 1994
Sonstiges: 400 Seiten
Das Leben der Fanny Hensel, der Schwester des Komponisten Felix
Mendelssohn Bartholdy, steht für viele Schicksale hochbegabter
Künstlerinnen des 18. und 19. Jahrhunderts. Die
französische Musikwissenschaftlerin Françoise Tillard
beschreibt in ihrer Biografie dieser hochbegabten Künstlerin
sehr eindrucksvoll, wie Fanny Hensel zeitlebens zwischen den
Konventionen und Vorstellungen ihrer Familie und ihrem eigenem
musikalischen Bestreben hin und her gerissen war.
Stand: 28.10.2008
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