Über kaum eine andere psychische
Störung wird so kontrovers diskutiert wie über ADHS. Das
Team von Quarks & Co hat deshalb im Anschluss an die Sendung
„Was ist los mit dem Zappelphilipp“ vom 19. Februar
2008 ein Gästebuch angeboten. Wir wollten von Betroffenen,
Eltern, Kinderärzten und Psychologen wissen, was für
Erfahrungen sie mit ADHS gemacht haben und wie ihnen die Sendung
gefallen hat. Viele Hundert Menschen haben uns geschrieben –
eine überwältigende Resonanz!
Bewegende Einzelschicksale,
persönliche Ratschläge, Lob und Kritik können Sie
jetzt in unserem Gästebuch nachlesen. Alle an uns gestellten
Fragen haben wir in Form von persönlichen Emails beantwortet,
soweit uns die Absender ihre Adresse mitgeteilt hatten. Einzelne
Beiträge haben wir auch direkt im Gästebuch kommentiert.
Bitte beachten Sie, dass es sich um das Gästebuch zu einer
Quarks & Co-Sendung handelt und kein allgemeines ADHS-Forum
darstellt. Deshalb haben wir zwei Wochen nach der Ausstrahlung
einen Schlussstrich gezogen: Sie können jetzt leider keine
neuen Einträge mehr hinzufügen. Bei allen Zuschauern, die
unser Gästebuch so lebendig und spannend gemacht haben,
bedanken wir uns für das Interesse und das
Vertrauen!
Ihr Quarks &
Co-Team
Bisherige Beiträge
Am
19.02.2008 21:18 Uhr schrieb Anna Laura 26 J
Sehr schade, dass erneut einseitig und vordergründig vorurteilsbelastet über ADHS berichtet wurde!
Ich hatte mehr erwartet, ganz besonders eine wissenschaftliche, objektive Herangehensweise. Da wurde ich enttäuscht!
Am
19.02.2008 21:28 Uhr schrieb PBM
Warum gibt es in HH keine Schulen für ADHS Kinder? Kind: 10j,eingestellt auf Concerta,,3,Kl. ..wird nur durch REBUS mit ca. 7-8Std. wöchentl. Einzelunterrichtet. Schuldirektor + Leitung REBUS machen Eltern für das verhalten des Kindes größtenteils verantwortlich ..=Meldung beim JugendAmt usw.
Am
19.02.2008 21:47 Uhr schrieb Uwe Hauck 40 J
Auch ich denke, es gibt sie, die ADHS Fälle. Aber meist sehe ich eher das Umfeld, dass mit Kindern, die nicht der braven Norm entsprechen nicht mehr umgehen kann. Für ein Kind, gerade auch für ein begabtes, aufgewecktes Kind muss man sich Zeit nehmen können und in unserer heutigen Leistungs und Ökonomie zentrierten Gesellschaft kann man nur noch die stille Norm brauchen, die brav wie die Lemminge alles tut, was die Gesellschaft will. Ich hoffe, wir werden uns nicht alle kreativen, wilden Geister mit Drogen ruhig stellen, sonst enden wir vielleicht irgendwann tatsächlich in einer genormten, ökonomischen und toten Welt.
Am
19.02.2008 21:48 Uhr schrieb Anonym 26 J
hallo, ich bin eine betroffene mami, dessen kind angeblich adhs hat. ich bin mir nicht sicher was ich tun soll wie ich reagieren soll und wer nun recht hat?? es ist +nicht nur verdammt schwer die diagnose zu stellen sondern auch damit als eltern klar zu kommen. ich fühle mich sehr im stich gelassen und auch ein wenig überfordert eventuell hat ja jemand einen rat für mich
Am
19.02.2008 21:50 Uhr schrieb Verena 29 J
Hallo Ihr!
AD(H)S hat man wohl ein lebenlang...
bei mir wurde es vor gut 3 monaten diagnostiziert, ich nehme noch kein metaphyl......... morgen hab ich nen termin bei *meiner* psychiaterin sie würde es mir heiss empfehlen, aber dank der sendung grad werde ich mir damit zeit lassen und in mich horchen...
liebe grüße
Am
19.02.2008 21:51 Uhr schrieb Anonym 57 J
Leider werden trotz angeblicher sorgfältiger Diagnostik viel zu viele Kinder mit Medikamenten behandelt.
Wenn man sich zuerst einmal mit der Ernährung vieler Kinder befassen würde, wobei Gemüse und Obst und die Weglassung von Industriezucker eine gravierende Rolle spielt, wäre einiges zum Besseren bestellt.
Es gilt immer noch "du bist, was du isst".
Viele Kinder sind trotz eines Überangebotes an Speisen und Getränken nicht ausreichend versorgt mit "lebendigen" Nahrungsmitteln.
Dabei hat sich das Umfeld so stark verändert, was mit viel mehr Stress verbunden ist - woher soll unser Körper die Schutzstoffe nehmen, wenn er sie nicht über die Nahrung bekommt? Und das gilt besonders bei Kindern, die sich immerhin zusätzlich im Wachstum befinden!
Wenn man dabei nicht ohne Hilfsmittel auskommt, so bietet es sich immerhin an, es zuerst einmal mit einer sinnvollen und wissenschaftlich belegten Nahrungsergänzung zu probieren. Die gibt es, aber man darf hier nicht für bestimmte Produk
Am
19.02.2008 21:52 Uhr schrieb Anonym
Als Leiterin einer Selbsthilfegruppe und Mutter eines Sohnes mit ADS beschäftige ich mich schon seit Jahren mit diesem Thema und alle dargestellten Sichtweisen sind mir durchaus bekannt. Mein Sohn hat einige Jahre mit unterschiedlichen, meist wenig erfolgreichen, Therapien hinter sich gebracht, bevor es zur ADS-Diagnose kam. Er hat Zeiten mit und ohne Medikation durchgemacht. Und das war unsere Entscheidung, die wir uns auch nicht nehmen lassen. Die Sendung hat aus meiner Sicht alle Seiten gut beleuchtet. Für mich steht jedoch immer das Kind im Mittelpunkt. Wenn es leidet, weil es durch sein ADS bzw. ADHS nirgends dazugehört, überall aneckt, sich in seiner Umwelt nicht zurecht findet, dann finde ich eine Medikation durchaus erwägenswert - als Krücke, als Hilfsmittel zum weiteren Arbeiten in Form von begleitenden Therapien.
Am
19.02.2008 21:53 Uhr schrieb Anonym 33 J
Am
19.02.2008 21:55 Uhr schrieb Manfred Häußler 47 J
ausgewogener Beitrag zum Thema. Im Alltag sind es wohl genau so viele Beteiligte. Mir hätte eine Zuspitzung auf den eigentlichen Fachmann und seine Meinung besser gefallen. Ich meine hier den Kinder- und Jugendpsychiater.
Ich bin selber analytischer Kinderpsychotherapeut und kenne die Problematik aus meinem beruflichen Alltag.
Am
19.02.2008 21:55 Uhr schrieb Anonym 52 J
Sehr geehrte Redaktion!
Mit großem Interesse habe ich Ihre Sendung verfolgt. Ich haette mir gewünscht, dass alternative Ansaetze auch zur Sprache gekommen waeren, z.B. der Einsatz von Schüssler-Salzen. - Ich halte von Retalin wenig, in der Schule
sind allerdings mehrere Kinder mit ADHS/ADS bei 30 Schülern ein großes
Problem.- Wieso sind es eigentlich
hauptsaechlich Jungen?
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