Wohin verschwindet unser Geld?
Weltweit explodieren die Staatsschulden, ganze Länder gehen
bankrott. Die Vereinigten Staaten, England aber auch Deutschland
und andere Länder versuchen hektisch, mit neuen Schulden das
Ende von Banken und ganzen Wirtschaftszweigen zu verhindern. Doch
wo kommt das Geld dafür her? Wie kann ein ganzer Staat auf
Pump leben? Rezession, Inflation, Hyperinflation, Depression
– was heißt das überhaupt? Quarks & Co liefert
Antworten auf diese Fragen.
Dienstag, 19. Mai 2009, 21.00 - 21.45 Uhr WDR Fernsehen.
Alle Beiträge
Wie Vater Staat zum Schuldner wurde
Die Uhr tickt. Jede Sekunde werden Deutschlands Staatsschulden
mehr. In diesem Jahr sind sie bei unglaublichen 1,55 Billionen Euro
angelangt. 1,55 Billionen oder 1550 Milliarden – eine Zahl
jenseits aller Vorstellungskraft. Und doch bedeutet sie, dass jeder
einzelne der 82 Millionen Bundesbürger mit knapp 19.000 Euro
in der Kreide steht. Und irgendwann werden wir diese Schulden
abbezahlen müssen... [mehr]
Wie sich der Bund Geld leiht
In jeder Sekunde steigen die Schulden um rund 4.400 Euro. Die
Kreditwürdigkeit Deutschlands scheint unerschöpflich. In
einer Online-Auktion lässt sich der Bund Kredite anbieten. Wer
die wenigsten Zinsen haben möchte, darf sein Geld verleihen. [mehr]
Warum die USA von China abhängig sind – und warum uns
das auch in Deutschland betrifft
Deutschland ist Exportweltmeister: Unsere Wirtschaft exportiert vor
allem Maschinen, Fahrzeuge und Chemie-Produkte. Zum Beispiel in die
USA, das Epizentrum der aktuellen weltweiten Rezession. Die USA
finanzieren ihre riesigen Importe vor allem mit Auslandsschulden.
Würden die Gläubiger den USA kein Geld mehr leihen,
könnten ihre Handelspartner nicht mehr so viele Waren in die
USA verkaufen – auch Deutschland nicht. Also werden den USA
weiter Kredite eingeräumt; ein fataler Kreislauf. [mehr]
Inflation und Abschwung gehören zur Wirtschaft dazu
Die Krise hält die Welt in Atem. Die Menschen sorgen sich um
den Wert ihres Geldes. Denn eine stabile Währung steht auch
für Sicherheit. Seit geraumer Zeit fallen nun immer wieder
Schlagworte wie Inflation, Deflation, Rezession und Depression. Was
bedeuten sie und wie sehr müssen wir uns sorgen? [mehr]
Von guten und schlechten Arten zu wachsen
Entweder unsere Wirtschaft wächst nicht genug, nicht so wie
erwartet oder überhaupt nicht. Doch was heißt das
eigentlich? Was meinen Wirtschaft und Politik, wenn sie "mehr
Wachstum" fordern, mehr Produktion, mehr Konsum, mehr
Lebensqualität? Quarks & Co klärt auch die Frage, ob
wir nicht einfach aufhören können zu wachsen. [mehr]
Ein Vergleich
Die Angst vor einem zweiten Crash wie 1929 geht um. Aber lassen
sich die Krisen von einst und von heute wirklich vergleichen? Wen
trifft die Krise eigentlich – und wen nicht? Quarks & Co
sucht gemeinsam mit dem Wirtschaftshistoriker Prof. Carl-Ludwig
Holtfrerich nach Antworten. [mehr]
Banker fordert einheitliche Weltwährung
Edgar Most war im Sozialismus Vizepräsident der Staatsbank der
DDR. Nach der Wende gründete er die Deutsche Kreditbank,
wechselte ein wenig später zur Deutschen Bank und stieg in den
Vorstand auf. In Berlin arbeitete Most als Bank-Direktor. Er
erlebte sowohl die Stärken und Schwächen der staatlichen
Planwirtschaft als auch der freien Marktwirtschaft. Im Interview
mit Quarks & Co zieht er Bilanz und sucht nach einem Ausweg aus
der Krise. [mehr]