Tatort Meer
...ausgebeutet und zugemüllt
Seevögel verhungern, weil ihr Magen voller Plastik ist.
Delfine verenden in achtlos weggeworfenen Netzen. Und Piraten
bleiben ungestraft – weil der Politik der Mut fehlt. Welche
Tragödien sich tagtäglich in unseren Meeren abspielen,
bekommen wir nur selten mit. Quarks & Co widmet sich diesem
"Tatort Meer".
Dienstag, 11. August 2009, 21.00 - 21.45 Uhr WDR Fernsehen.
Alle Beiträge
Tatort Meer
...ausgebeutet und zugemüllt
Seevögel verhungern, weil ihr Magen voller Plastik ist.
Delfine verenden in achtlos weggeworfenen Netzen. Und Piraten
bleiben ungestraft – weil der Politik der Mut fehlt. Welche
Tragödien sich tagtäglich in unseren Meeren abspielen,
bekommen wir nur selten mit. Quarks & Co widmet sich diesem
"Tatort Meer".
Warum Piraten den Schwarzen Seehecht bedrohen
Die Plünderung natürlicher Ressourcen und Verbrechen
gegen die Umwelt werden inzwischen von international organisierten
Kartellen in großem Stil betrieben und ähneln Waffen-
und Drogenhandel. Im Mittelpunkt dieses Quarks&Co-Beitrags
steht der Einsatz einer australischen Sondereinheit gegen
Piratenfischer, die in den fischreichen Gewässern der
Antarktis illegal Jagd auf den begehrten Schwarzen Seehecht machen. [mehr]
Namen, Herkunft und Bedeutung - ein paar Beispiele
75 Prozent der kommerziell genutzten Fischbestände weltweit
sind bereits überfischt. Wie steht es um Seelachs, Hering,
Lachs und Thunfisch? Sie machen zusammen immerhin rund zwei Drittel
unseres Fischkonsums aus. [mehr]
Opfer vor allem Seevögel
Die Sandstrände der Nordseeinseln bieten vor Beginn der
Urlaubssaison ein deprimierendes Bild: Große Plastikbottiche,
Eimer, Flaschen, Folien, Fischernetze – wer den Strand
abgeht, findet statt Muscheln vor allem Kunststoffmüll. Und
tote Seevögel. [mehr]
Klimawandel führt zu Sauerstoffschwund
Meereswissenschaftler beobachten, dass es durch den Klimawandel zu
einer Ausbreitung sogenannter "Todeszonen" in den Ozeanen
kommt - Folge des globalen Klimawandels. In diesen sauerstoffarmen
Zonen wird kein höheres Leben mehr möglich sein,
befürchten die Forscher. [mehr]
Unterwegs mit der Küstenwache
Anfang Februar landeten an den Stränden der Nordsee über
eintausend verölte Trauerenten. Tierschützer fingen die
geschwächten Tiere ein. Doch auch bei guter Pflege hatten sie
kaum eine Überlebenschance: Beim vergeblichen Versuch, das
eigene Gefieder zu säubern, hatten die Vögel giftige
Ölbestandteile aufgenommen. [mehr]
Marinesonar gefährdet Wale und Delfine
Viele Jahre lang hatte der US-Meeresbiologe Ken Balcomb vor den
Bahamas delfinähnliche Tiere beobachtet: Schnabelwale. Er
folgte den Walen per Boot, schoss tausende von Fotos und gab ihnen
Namen. Dann, am 15. März 2000, waren viele der Tiere
plötzlich tot. [mehr]
Mögliche Folgen schwer absehbar
Die Ölkonzerne dringen in ein Gebiet vor, das noch vor wenigen
Jahren als unerschließbar galt: die Tiefsee. Weit vor
Westafrikas Küste entstehen die ersten gigantischen,
schwimmenden Förderfabriken. Es ist der Aufbruch in eine
dunkle, kaum erforschte Welt. Mit erheblichen ökologischen
Risiken. [mehr]
Gut gemeint - aber auch sinnvoll?
An US-amerikanischen Küsten werden Schiffswracks im
großen Stil im Meer versenkt. Sie sollen als
"künstliche Riffe" neuen Lebensraum schaffen. Doch
hilft der Schrott auf dem Meeresgrund wirklich der Natur? Forscher
haben die künstlichen Riffe mal genauer unter die Lupe
genommen. [mehr]