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Quarks & Co
Sendung vom 08. Juni 2010
Warum der Mensch sein Fell verlor
Die Vorfahren des heutigen Menschen hatten, genau wie die meisten Säugetiere, ein Fell. Doch irgendwann mutierten sie im Laufe ihrer Entwicklung zu fast haarlosen Wesen. Lange Zeit erklärten Forscher das mit der „Thermoregulations-Theorie“. Sie besagt, dass der frühe Mensch sein Fell verlor, weil er seinen Wärmehaushalt so besser regulieren konnte – zum Beispiel beim schweißtreibenden Jagen. Seit einigen Jahren wird eine neue Theorie diskutiert: Demnach habe der Mensch seine Haare verloren, weil im Fell Parasiten hausen, die Blut saugen und Krankheiten übertragen. Außerdem kostete die Ungeziefersuche im Fell nach Ansicht der Forscher viel Zeit, die dann für die Nahrungssuche fehlte. Doch ist der Verlust der Komplett-Behaarung tatsächlich ein Vorteil für den Menschen? Mehr dazu sehen Sie jetzt im Quarks-Film!
Dagmar Stoeckle
Stand: 01.06.2010
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