Evolution - Wie wir wurden, was wir sind
Charles Darwin war der erste, der eine wissenschaftich fundierte
Theorie zur Entstehung und Entwicklung der Lebewesen entwickelte:
die Evolutionstheorie. Vor 150 Jahren erschien sein Hauptwerk
„Die Entstehung der Arten“. Was genau bedeutet
Evolution? Quarks & Co erklärt, wie wir wurden, was wir
sind, und zeigt, warum der Mensch für viele Evolutionsbiologen
die Krone aller Irrtümer ist.
Dienstag, 17. August 2010, 21.00 - 21.45 Uhr WDR Fernsehen.
Alle Beiträge
Wenn Lebewesen die eigenen Fehler überleben müssen
Die Evolution verläuft zufällig und richtungslos - und
sie ist alles andere als vollkommen! Vielmehr geht es bei
evolutionären Veränderungen immer darum, bestmöglich
mit den eigenen Schwächen zurechtzukommen. So gesehen ist
Evolution ein ewiges Wechselspiel aus Fehlern und
Fehlerkorrekturen. [mehr]
Wie Darwin zur Evolution kam
Die Evolutionstheorie zählt zu den großen
Umwälzungen im wissenschaftlichen Weltbild. Bis in das 19.
Jahrhundert galt die biblische Schöpfungsgeschichte als
einzige Erklärung für die Entstehung der Arten und des
Menschen. [mehr]
NRW-Forscher revolutioniert Theorie über die Entstehung der
Zellen
Alle Pflanzen und Tiere bestehen aus Zellen, die sich in ihrem
Aufbau sehr ähnlich sind. Wie sind diese Bausteine der
Lebewesen entstanden? Dazu gibt es bislang nur Theorien, die viele
Fragen offen ließen. Jetzt hat ein Biologe aus
Düsseldorf eine neue vorgelegt, die uns eine Idee vom Ursprung
des Lebens gibt. [mehr]
Einige Meeresschnecken sind darauf spezialisiert, anderen Tieren
Organe zu stehlen
Es sind wunderschöne Tiere – und Diebe. Sie stehlen
Gift, Algen, manche sogar Gene: die Nacktschnecken aus den Ozeanen.
Sie bieten "Evolution zum Zugucken" und manche leben nur
von „Licht und Liebe“. [mehr]
Ein tödliches Tiergift gibt Biologen Rätsel auf
Gifte sind im Tierreich nichts Außergewöhnliches. In der
Regel findet man unter Verwandten ähnliche Gifte. Eine
Substanz aber stellt Biologen und Pharmakologen vor ein
Rätsel: Das Nervengift Tetrodotoxin findet sich bei Arten, die
praktisch überhaupt nicht miteinander verwandt sind. [mehr]
Marktwirtschaft im Korallenriff
Die Evolution bringt die erstaunlichsten Dinge hervor.
Friseursalons und Kosmetikstudios zum Beispiel sind keine rein
menschliche Erfindung. Vergleichbares gibt es auch im Meer –
in den Korallenriffen des Pazifik zum Beispiel. Hier betreiben
Putzerfische regelrechte Wellness-Salons. [mehr]
Wie menschliches Handeln die Richtung der Evolution bestimmt
Der Mensch und die Folgen seines Handelns sind fast überall in
der Natur zu sehen. Er verändert seine Umgebung und
beeinflusst damit die Lebensbedingungen anderer Arten. Damit ist er
sogar zu einem wichtigen Evolutionsfaktor geworden. Einige wenige
Arten profitieren davon, andere sterben deswegen jedoch aus! [mehr]
Wie sich der Wolf den Menschen zunutze machte – und
darüber zum Hund wurde
Auf den ersten Blick ist die Sache klar. Der Mensch domestizierte
den Wolf und nutzte ihn als Arbeitstier: für die Jagd, zum
Wachdienst, später als Hütehund. Die wissenschaftlichen
Befunde erzählen aber eine andere Geschichte – und wer
hier wen für sich arbeiten lässt, ist gar nicht so klar. [mehr]
Kann Stress zu vererbbaren Veränderungen führen?
Am 26. Juni 2000 verkündete Bill Clinton, dass es US-Forschern
gelungen sein, das menschliche Erbgut zu entschlüsseln.
"Unser Wissen wird die Medizin revolutionieren", so der
ehemalige US-Präsident. Doch die Euphorie wurde
enttäuscht. Die Entschlüsselung des Erbgutes war nur ein
erster Schritt, denn der Buchstabencode der DNS verrät
längst nicht die Geheimnisse der Vererbung. [mehr]