Als Natalie Girth geboren wird, ist sie praktisch taub.
Zeit ihres Lebens ist ihr größter Wunsch sich in die
Welt der Hörenden zu integrieren. Deshalb lässt sie sich
vor drei Jahren ein so genanntes Cochlea-Implantat einsetzen. Bei
Quarks & Co spricht die 33-Jährige über ihr Leben
zwischen der Welt der Gehörlosen und der Welt der
Hörenden und erzählt, wie sie als Kind mühsam das
Sprechen lernte und 30 Jahre später nicht weniger mühsam
das Hören.
Cochlea-Implantat: Wie Natalie hören lernte
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Als Natalie Girth geboren wird, ist sie praktisch taub.
Zeit ihres Lebens ist ihr größter Wunsch sich in die
Welt der Hörenden zu integrieren. Deshalb lässt sie sich
vor drei Jahren ein so genanntes Cochlea-Implantat einsetzen. Bei
Quarks & Co spricht die 33-Jährige über ihr Leben
zwischen der Welt der Gehörlosen und der Welt der
Hörenden und erzählt, wie sie als Kind mühsam das
Sprechen lernte und 30 Jahre später nicht weniger mühsam
das Hören.
Stille Stimmen
Wie die gehörlose Natalie sprechen lernte
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Wenn Natalie spricht, vergisst man leicht, dass sie
gehörlos ist. Denn sie spricht, als könne sie hören.
Wie konnte Natalie sprechen lernen, ohne die eigene Stimme
hören zu können? Es war ein steiniger Weg, der sie in die
Welt der Sprache führte.Stille Stimmen[mehr]
Natalies Weg aus der Stille
Vom Hörbaby zum Sprachverständnis
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Kann man als gehörloser Mensch mit einer
Hörprothese im Erwachsenenalter noch hören lernen?
Natalie, praktisch taub, fasst den Entschluss, sich ein
Cochlea-Implantat einsetzen zu lassen. Ihr Hörvermögen
gleicht jetzt dem eines Neugeborenen. Jedes einzelne Geräusch
muss sie hören lernen.Natalies Weg aus der Stille[mehr]
Natalie Girth - Abschied von der Stille
Aus dem Leben eines "Hörbabys"
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Natalie Girth erzählt, wie mühsam es war,
sprechen zu lernen. Sie berichtet von der Hoffnung, die sie hatte,
als ihr ein Cochlea-Implantat eingepflanzt wurde. Und sie
schildert, wie anstrengend es war, hören zu lernen. Mit 33
Jahren ist die erfolgreiche Architektin ein
"Hörbaby". Doch ihr mühsamer Weg führt sie
hinaus aus dem Reich der Stille.Natalie Girth - Abschied von der Stille[mehr]
Das elektrische Ohr
Ein Implantat verspricht den Weg aus der Stille
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Ob Sprache, Musik, Lachen oder Lärm: Im menschlichen
Ohr wandern die Schallwellen durch eine faszinierende mechanische
Miniaturwelt, über Amboss und Steigbügel, durch die
Windungen der Hörschnecke bis hin zum Hörnerv. Dann
entsteht im Gehirn das eigentliche Hörbild. Was aber, wenn das
Ohr geschädigt ist? Gehörlosigkeit bedeutet noch immer
soziale Isolation von der Welt der Hörenden. Ein Implantat
für die Gehörschnecke weckt große
Hoffnungen.Das elektrische Ohr[mehr]
Wenn die Sehrinde zu klein wird
Bei Gehörlosigkeit baut das Gehirn um
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Zum Sprechenlernen gehört das Zuhören.
Hörende Kinder speichern jedes neue Wort seinem Lautbild nach
in der Hörrinde im Gehirn und vergleichen das eigene Gebrabbel
immer wieder mit dieser Klangvorlage. Gehörlose Kinder
müssen andere Wege gehen, um das Sprechen zu lernen. Sie
speichern Wortbilder als Gebärde oder Lippenbild neben allen
anderen optischen Erfahrungen in der Sehrinde. Und die wird schnell
zu klein. Das Gehirn reagiert darauf mit
Umbaumaßnahmen.Wenn die Sehrinde zu klein wird[mehr]
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