Die Schule in Tibet
In der Blindenschule fängt für viele Kinder erst das Leben an
- Dienstag, 03. Mai 2011, 21.00 - 21.45 Uhr
- Samstag, 07. Mai 2011, 12.05 - 12.50 Uhr (Wdh.)
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Blindheit gilt im tibetischen Buddhismus als Fluch oder Strafe für Dinge, die man in einem früheren Leben getan hat. Viele Angehörige dieser scheinbar friedlichsten aller Weltregionen verachten oder misshandeln sogar blinde Kinder. Eltern verstecken ihre Kinder aus Angst, es könnte ihnen etwas zustoßen, wenn sie sich frei auf der Straße bewegen. Sabriye reitet in Tibet bis in weit entlegene Bergdörfer, sie entdeckt dabei blinde Kinder im Grundschulalter, die weder sprechen noch laufen können. Das Elend dieser Kinder motiviert sie zu einem Vorhaben mit vielen Hindernissen. Als blinde Frau in einem fremden Land versucht sie, den geächteten Kindern aus ihrer Isolation zu helfen und ein anderes Bild von Blindheit zu entwickeln. Sehen Sie Bilder aus Tibet und von Sabriyes Weg zur Gründung der ersten Blindenschule in Lhasa im folgenden Film.
Autorin: Katharina Adick
Stand: 03.05.2011
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