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Quarks & Co
Sendung vom 19. Juli 2011
"Zu wenig Schlaf verkürzt das Leben"
Schlafforscher haben es errechnet: Der Durchschnittsmensch verschläft 27Jahre seines Lebens. Doch mancher viel mehr und andere weniger. Seit Jahren untersuchen Forscher in ihren Testlaboren, ob dies die Gesundheit und damit auch die Lebenslänge beeinflusst. Die Behauptung „Zu wenig Schlaf verkürzt das Leben“ haben die Zuschauer auf Platz 1 gewählt. Laut Internet-Umfrage vor der Sendung glauben 75 Prozent der Quarks- Zuschauer tatsächlich, dass da was dran ist. Auf der Suche nach der Antwort wenden die Forscher teilweise unsanfte Methoden an: Sie hindern Menschen am Schlafen und überprüfen, was dann im Körper passiert. Ein Ergebnis: Kurzfristiger Schlafentzug hat negative Auswirkungen auf den Körper. Doch die Forscher beobachten auch, dass diese Symptome verschwinden, sobald die Versuchspersonen wieder normal schlafen dürfen. Einige durchgemachte Nächte verkürzen das Leben also wahrscheinlich nicht.
Was ist aber, wenn man ständig zu wenig schläft? Mit dieser Frage beschäftigten sich 16 Forschergruppen aus acht Ländern. Sie befragten insgesamt 1,4 Millionen Menschen zu ihren Schlafgewohnheiten. Die erste Befragung begann bereits 1973. Bis zu 25 Jahre lang verfolgten die Wissenschaftler das weitere Leben der Teilnehmer. Sie hielten genau fest, wer in dieser Zeit starb und wer überlebte. Dabei kam ein ziemlich eindeutiges und überraschendes Ergebnis heraus. Mehr dazu im Quarks-Film: Jetzt angucken.
Eva Schultes
Stand: 19.07.2011
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