Die Revolution im Schweinestall
Eberfleisch kann man doch essen
- Dienstag, 10. April 2012, 21.00 - 21.45 Uhr
- Samstag, 14. April 2012, 12.00 - 12.45 Uhr (Wdh.)
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Bisher galt in Deutschland das Fleisch nicht kastrierter Eber als ungenießbar – zu unrecht. Neue Studien zeigen, dass weniger als fünf Prozent der Eber stinken. Damit der Ebergeruch ausbleibt, dürfen die Tiere nicht aggressiv werden. Wichtig sind deshalb zum Beispiel regelmäßige Mahlzeiten. Denn wer nicht ums Futter kämpft, stinkt auch nicht. Was für die Schweine gut ist, ist übrigens auch für den Bauern gut. Nicht kastrierte Eber fressen weniger, nehmen aber trotzdem gut zu.
Seit kurzem fördern deutsche Schlachter die Mast nicht kastrierter Eber. Dieses Umdenken hat seinen Grund: Ab 2017 wird die Kastration ohne Betäubung von Ferkeln in Deutschland verboten sein.
Die Revolution im Schweinestall – der Quarks-Film. Jetzt angucken.
Filmautor: Martin Riebe
Stand: 10.04.2012
- „Echte Kerle statt Kastraten" Mit der Kampagne will der Verein gegen tierquälerische Massentierhaltung aufmerksam machen auf die in Deutschland zur Zeit noch übliche Kastration von Ferkeln ohne Betäubung.
- Züchtung geruchsarmer Ebertyp Artikel des online-Nachrichtendienstes zu landwirtschaftlichen Themen über die Züchtung eines geruchsarmen Ebertyps.
- Schnüffeltest am Schlachtband Ein Artikel des online-Nachrichtendienstes „Land & Forst“ klärt auf, wie Landwirte dem starken Geruch einiger Eber zu Leibe rücken.
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