Das geheimnisvolle dritte Chromosom
Was ist anders bei Menschen mit dem Down-Syndrom?
- Dienstag, 08. Mai 2012, 21.00 - 21.45 Uhr
- Samstag, 12. Mai 2012, 12.00 - 12.45 Uhr (Wdh.)
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Einige Menschen denken, die Entstehung des Down-Syndroms hätte mit der Lebensführung der Eltern zu tun, etwa mit ihrem Alkoholkonsum. Das ist falsch. Das Down-Syndrom ist – bis auf ganz wenige Ausnahmen – auch keine Erbkrankheit, denn die Eltern tragen die Anlage zum Down Syndrom nicht in sich, sondern sie entsteht neu. Dabei spielt vor allem das Alter der Mutter eine Rolle: Normalerweise enthalten Eizelle und Spermium je 23 Chromosomen. Also bekommt das Kind jedes dieser 23 Chromosomen zweimal: einmal von der Eizelle der Mutter und einmal aus dem Spermium des Vaters. Aber bei älteren Frauen entstehen manchmal Eizellen, die ein bestimmtes Chromosom nicht nur einmal, sondern gleich zweimal enthalten. Das Kind erhält dann von diesem Chromosom drei Stück – eines vom Vater und zwei von der Mutter. Wenn das beim Chromosom 21 passiert, hat das Kind das Down-Syndrom.
Warum es einen Unterschied macht, ob man ein Chromosom zweimal oder dreimal hat, und was das konkret für die Betroffenen bedeutet, sehen Sie im Quarks-Film.
Filmautorin: Tanja Winkler
Stand: 08.05.2012
- Arbeitskreis Down-Syndrom Der Arbeitskreis Down-Syndrom mit Sitz in Bielefeld bietet bundesweit Beratungen zum Thema an. Auch umfangreiche Literatur und Bildbände zum Down-Syndrom können über den Arbeitskreis bezogen werden.
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