Eine Chance für Johanna
Berufsaussichten für Menschen mit Down-Syndrom
- Dienstag, 08. Mai 2012, 21.00 - 21.45 Uhr
- Samstag, 12. Mai 2012, 12.00 - 12.45 Uhr (Wdh.)
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Im Kleinkindalter ist es noch gemischt: Kinder mit Down-Syndrom und nichtbehinderte Kinder gehen meistens in den gleichen Kindergarten. Doch mit dem Beginn der Schullaufbahn trennen sich die Wege: Nur 25 bis 30 Prozent der Kinder mit Down-Syndrom gehen in eine reguläre Grundschule. Bei den weiterführenden Schulen ist der Sonderweg noch häufiger: Ungefähr 85 Prozent gehen in eine Förderschule. Im Arbeitsleben geht es dann so weiter – die meisten Menschen mit Down-Syndrom verbringen ihr Arbeitsleben in der Behindertenwerkstatt oder in einem ausgelagerten Werkstattplatz innerhalb eines Betriebs oder Unternehmens. Der Vorteil: Wenn es Probleme gibt, ist immer ein Ansprechpartner da. Es gibt aber Menschen mit Down-Syndrom, die auf dem gewöhnlichen Arbeitsmarkt unterkommen wollen. Zum Beispiel Johanna. Sie möchte Helferin in einer Arztpraxis werden. Quarks & Co hat sie einen Tag lang begleitet.
Filmautorin: Ilka aus der Mark
Stand: 02.05.2012
- Anlaufstelle für Eltern Eine Anlaufstelle für Betroffene, deren "Kinder aus dem Rahmen fallen", insbesondere für Familien aus dem Kreis Neuss. Hier gibt es Ermunterung und Hilfe.
- Arbeit und Ausbildung für Behinderte (I) Der Landesverband Rheinland möchte die Integration von behinderten Menschen auf dem gewöhnlichen Arbeitsmarkt unterstützen und bietet Information sowohl für Betroffene als auch für Arbeitgeber.
- Arbeit und Ausbildung für Behinderte (II) Die Seite der Bundesarbeitsgemeinschaft stellt Aktuelles zum Thema „Behinderte auf dem gewöhnlichen Arbeitsmarkt“ zusammen und informiert über Landesgruppen der Arbeitsgemeinschaft. Die Landesgruppen sind gute Ansprechpartner für Betroffene mit Fragen zum Thema Ausbildung und Arbeit von behinderten Menschen.
- Arbeitsplatz Hotel Die Webseite eines Zusammenschlusses von circa 30 integrativen Hotelbetrieben, die Inklusion fördern wollen. Zwei Drittel der Mitarbeiter haben eine Behinderung.
- Berufskolleg für Behinderte Das Robert-Wetzlar-Berufskolleg in Bonn bietet in einer speziellen Förderklasse behinderten Menschen eine Ausbildung an, zum Beispiel im Bereich Hauswirtschaft.
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