Mit Neugier auf den Mars
Der Mars-Roboter Curiosity ist eine technische Meisterleistung
- Dienstag, 11. Dezember 2012, 21.00 - 21.45 Uhr
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Über zehn Jahre tüfteln mehr als 7000 Planer, Techniker, Ingenieure und Wissenschaftler am Mars-Roboter "Curiosity" (englisch für Neugier). Es ist das größte Marsfahrzeug, das je gebaut wurde. Mit fast einer Tonne Gewicht ist Curiosity rund sechsmal schwerer als seine Vorgänger. Die Ingenieure müssen deshalb eine komplett neue Landetechnik entwickeln.
Das Problem: Der Mars hat – anders als der Mond – eine Atmosphäre. Diese verhält sich je nach Wetterlage völlig unterschiedlich: Bei einem kalten Tag ist sie viel dichter und bei der Landung wird man viel stärker abgebremst. Doch die Mars-Atmosphäre alleine kann das Raumfahrzeug nicht genug verlangsamen – dafür ist sie viel zu dünn. Die Idee der NASA-Konstrukteure damals: Ein riesiger Fallschirm soll Curiosity bremsen. Er ist mit 16 Metern Durchmesser der größte Fallschirm, den die NASA je entworfen hat und soll die Raumsonde von 1500 auf 300 km/h verlangsamen. Ob das funktioniert, wird für diese Mission im größten Windtunnel der Welt zum ersten Mal getestet. Doch das Ergebnis ist ein Schock: Der Fallschirm zerfetzt.
Damit haben die Ingenieure nicht gerechnet. Sie müssen die Fehlerquelle finden, oder der Zeitplan für die ganze Mission steht in Frage. Es ist nicht der einzige Punkt, weswegen die Wissenschaftler am Gelingen dieser Marsmission zweifeln. Immerhin soll sich der Roboter mit eingebautem Labor alleine über die Oberfläche des Roten Planeten bewegen und eigenständig Analysen durchführen. Quarks & Co begleitet den steinigen Weg vom ersten Entwurf bis zum Raketenstart. Jetzt angucken.
Filmautorin: Katharina Adick
Stand: 11.12.2012
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