Alle spielen: Tiere und Menschen, Kinder und Erwachsene,
Männer und Frauen, Alte und Junge. Das Spiel ist kein
unnützer Zeitvertreib, sondern existenzieller Bestandteil
unseres Lebens - es kann gesund, aber auch krank machen; Quarks
& Co taucht ein in die Welt des Spiels und erklärt,
welchen Einfluss es auf die kindliche Entwicklung hat und warum
Männer anders spielen als Frauen.
Faszination Spielen
Warum das Spiel uns alle in seinen Bann zieht
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Alle spielen: Kinder und Erwachsene, Männer und
Frauen, Alte und Junge. Doch von außen betrachtet wirkt
Spielen ganz schön verrückt: Viele Spiele sind auf den
ersten Blick völlig sinnlos – trotzdem ziehen sie uns in
ihren Bann.Faszination Spielen[mehr]
Spielend groß werden
Wann Kinder was spielen
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Wenn ein Kind geboren wird, ist es hilflos. Seine
Bewegungen sind unkoordiniert, es kann nicht alleine essen und sich
nicht durch Sprache ausdrücken. Beim Spielen lernt das Kind
vieles, was es für seine Entwicklung braucht - dabei
interessiert es sich jeweils für solche Spiele, die gerade zu
seiner Entwicklungsstufe passen.Spielend groß werden[mehr]
Das Als-ob-Spiel
Wie Spielen auf das Leben vorbereitet
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Wenn Kinder mit Holzklötzchen "essen
spielen", tun sie so "als ob". Wissenschaftler
vermuten, dass das Als-ob-Spiel in der kindlichen Entwicklung eine
Grundlage für unser gesellschaftliches Zusammenleben sein
könnte - denn auch das echte Leben beruht darauf, mit anderen
zusammen Regeln zu erfinden und sie einzuhalten.Das Als-ob-Spiel[mehr]
Tierisch verspielt
Was die Wissenschaft über spielende Tiere weiß
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Kraken hantieren mit Legosteinen, Schildkröten
beschäftigen sich mit Ringen und Komodowarane veranstalten mit
ihren Wärtern ein Tauziehen: Das Spielverhalten der Tiere gibt
Wissenschaftlern viele Rätsel auf. Einige Experten sind sich
aber ziemlich sicher, dass selbst Tiere spielen, denen man es gar
nicht zugetraut hätte.Tierisch verspielt[mehr]
Verbotenes Spiel
Wenn Spiele den Zeitgeist offenbaren
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Im Mittelalter galten Kartenspiele als "Machwerk des
Teufels" und selbst in den 1980er-Jahren waren in der BRD
Spiele noch verboten, die im Nachhinein völlig harmlos
erscheinen – verbotene Spiele gab es immer wieder und sie
sind ein Spiegel der Gesellschaft ihrer Zeit.Verbotenes Spiel[mehr]
Die Spielifizierung des Alltags
Wie man den menschlichen Spieltrieb nutzen kann
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Flaschencontainer mit Blinklicht, Treppen als
Klaviertastatur oder Handyspiele, die uns zum Hausputz oder Joggen
motivieren sollen - Spiele-Elemente können den Alltag
spannender machen; das ist vor allem für die Industrie
interessant, wenn sie uns an Produkte und Dienstleistungen binden
will.Die Spielifizierung des Alltags[mehr]
Ein Spiel - zwei Welten
Warum Frauen anders spielen als Männer
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Männer mögen nicht nur andere Spiele als Frauen,
sie spielen auch ganz anders. Quarks & Co hat zwei Männer
und zwei Frauen beim Spielen beobachtet und sucht nach Gründen
für diesen Unterschied zwischen den Geschlechtern.Ein Spiel - zwei Welten[mehr]
Fördern durch spielen
Im Spiel ist das Lernen "kinderleicht"
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An der Universität Hamburg fördern Psychologen
Kinder auf scheinbar einfache Weise: Sie spielen mit ihnen. Dabei
entlocken sie den Kindern die in ihnen bereits schlummernden
Fähigkeiten - und jede Menge Selbstbewusstsein! Die Forscher
vermuten: Spiel ist eine besonders effektive Strategie des
Lernens.Fördern durch spielen[mehr]
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