Auf der Spur der Faszien
Die neue Dimension im Körper
- Dienstag, 29. Januar 2013, 21.00 - 21.45 Uhr
- Samstag, 02. Februar 2013, 12.05 - 12.50 Uhr (Wdh.)
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Jahrzehntelang wurde das Bindegewebe von vielen Medizinern als bloße Füllmasse vernachlässigt. Doch schon länger gab es Vermutungen, dass der Zustand der Faszien eine entscheidende Rolle für unser Wohlbefinden spielt. Einer, der die Faszien-Forschung in Deutschland vorangetrieben hat, ist Robert Schleip. Mit Rolfing, einer speziellen Massage für das Bindegewebe, konnte er oft Rückenschmerz-Patienten helfen. Doch Schleip wollte mehr über die Faszien wissen - er promovierte in Biologie und ging in die Forschung. An der Universität Ulm untersuchte er die Reaktion von Bindegewebe auf Stressbotenstoffe und vernetzte sich international mit anderen Faszien-Forschern. Inzwischen ist klar, dass Bindegewebe sich verändert und wuchern oder verfilzen, Nerven einklemmen und Schmerzen auslösen kann. Und die Ulmer forschen weiter – auch mit neuen bildgebenden Verfahren, die Veränderungen am Bindegewebe sichtbar machen.
Filmautorin: Johanna Bayer
Stand: 29.01.2013
- Faszien-Forschung an der Universität Ulm Informationen über die Abteilungen Neurophysiologie und Faszien-Forschung an der Universität Ulm, auf Englisch.
- Massagetherapie für das Bindegewebe Dachverband der deutschen Rolfer, mit Therapeutenliste.
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