Tierische Technik
- Dienstag, 29. Januar 2013, 21.00 - 21.45 Uhr
- Samstag, 02. Februar 2013, 12.05 - 12.50 Uhr (Wdh.)
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Tiere erzielen Höchstleistungen: Das Rote Riesenkänguru springt 13 Meter weit, eine Antilope drei Meter hoch und einige Froscharten schnellen aus dem Stillstand zwei Meter in die Luft. Die Zunge eines Chamäleons übertrifft beim Beutefang sogar die Beschleunigung eines Kampfjets. Das alles ist keine Frage der Muskeln, sondern wird erst möglich durch elastische Bänder und Sehnen aus Bindegewebe. Die Faszien wirken dabei je nach Tierart und Bewegung auf verschiedene Weise, aber eins hat das Bindegewebe bei allen Tieren gemeinsam: Es übertrifft in seiner Effektivität die Muskelkraft bei Weitem.
Sprungweltmeister dank Faszien - schauen Sie sich die tierischen Höchstleistungen im Quarks-Film an!
Filmautorin: Birgit Thater
Stand: 29.01.2013
- Der Sprung des Leopardenfroschs Die Faszien-Forschung ist noch jung, entsprechend gibt es Fachliteratur in englischer Sprache, aber wenig Populärwissenschaftliches für Laien. Unter diesem Link finden fachlich Interessierte Informationen darüber, wie Wissenschaftler an der amerikanischen Brown University 2011 den Sprungmechanismus des Leopardenfroschs entschlüsselten.
- Die schnelle Zunge des Chamäleons Die Faszien-Forschung ist noch jung, entsprechend gibt es Fachliteratur in englischer Sprache, aber wenig Populärwissenschaftliches für Laien. Unter diesem Link finden fachlich Interessierte Informationen darüber, wie das Chamäleon seine Zunge mit Hilfe der elastischen Strukturen der Faszien beschleunigt.
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