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Jesse Dee
Die Anfänge von Soul und R'n'B lässt der US-Amerikaner Jesse Dee aufleben: Hier wird in überbordenden Songs flehend geschluchzt, selbstbewusst gekreischt und wütend getobt - derart lebensprall, wie man es von Sam Cooke, Al Green, Etta James oder auch Otis Redding kannte. In Dee's Songs werden sie alle zelebriert und zitiert, die Helden des Sixties-Soul. Jesse, einem schmalen, weißen, aus Boston kommenden 29-jährigen Jungen in dunklem Anzug, mag man die Explosivität, Urwüchsigkeit und seelische Wärme, die scheppernde Energie, die seine Musik transportiert, äußerlich kaum zutrauen. Doch er ist ein Vulkan, ein Künstler, der die kleinen und die großen, die privaten wie universellen Tragödien im einen Moment in Lieder wie aus Bronze zu gießen vermag - und sie im nächsten in Songs aus Samt bettet.
Stand: 05.10.2009
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