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Rock, Reggae, Revolution! Am 11. Mai eroberten drei Jungs aus Boston mit engagiertem Reggae-Rock und einer gehörigen Portion Sozialkritik Herz und Seele des Dortmunder Publikums. Im schicken neuen Club des FZW entfachte die dreiköpfige Bostoner Formation State Radio ein Feuer der Begeisterung bei ihren zahlreich erschienen Anhängern. Dabei reichte die musikalische Palette von melodischen Reggae-Sounds bis hin zu Gitarrentönen der härteren Gangart á la Rage Against The Machine.
Gepaart mit der durchdringenden Stimme von Gitarrist und Sänger Chad Urmston, den durchaus gesellschaftskritischen Texten und einem tobenden Publikum ergab sich ein in jeder Hinsicht durchschlagendes Gesamtkonzept. Dabei setzten die US-Amerikaner sowohl auf bewährt kraftvolle Stücke wie „Right Me Up“ als auch auf neuere Songs ihres 2009 erschienenen Albums „Let It Go“. Als Support holten sich State Radio dabei die hessischen Punkrocker von Graf Zwirni ins Boot. Das neue Projekt der ehemaligen The Bates Mitglieder Tillmann „Dully“ Schüssler und Frank „Klube“ Klubescheid sorgte mit astreinem Deutsch-Rock für erste Hitzewallungen bei dem feierwilligen Publikum.
Rockpalast hat sich für Euch durch das neue Dortmunder FZW gekämpft, um die Jungs von State Radio an vorderster Front einzufangen. Fazit: Bei diesem mitreißenden Auftritt hätte selbst Chef-Revoluzzer Che Guevara nicht auf einen anständigen Stage-Dive verzichtet.
- Thorsten Meier -
Stand: 12.05.2010
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