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Mondo Generator
Mit viel Haut und wenig Haaren liefen bei Nick Olivieris Mondo Generator am 16. Juni alle Motoren heiß. Denn trotz des sportlichen Großereignisses im fernen Afrika strömten einige Fans des harten und unerbittlichen Hard-Rocks in das Kölner Underground um den glatzköpfigen Ex-Bassisten der Queens Of The Stone Age in Aktion zu erleben. Mit unbändiger Energie, Schweiß in Strömen und voll aufgedrehten Reglern spielte der Kalifornier Olivieri seine Zuschauer buchstäblich an die Wand. Der reichlich tätowierte Amerikaner strömte dabei eine ursprüngliche Wildheit aus, die dem Menschen wohl nur zu Teil wird, wenn man in der süd-kalifornischen Wüste heranwächst.
Der Sound von Mondo Generator hatte bei näherer Betrachtung nicht viel mit dem inzwischen leicht angestaubten Stoner-Rock gemein, sondern setzte auf eine weitaus härtere Gangart. So konnte sich der für seine Bühnenexzesse bekannte Frontmann bei dem Song „Jr. High Love“ nicht mehr zurückhalten und stürzte sich singend in den Pogo der ersten Reihen. Neben dem 2010 erschienen Album „Dog Food“ griff Olivieri auch auf bewährte Songs der EP´s „Cocaine Rodeo“ und „A Drug Problem That Never Existed“ zurück. Als Support sorgten Mondo Generator Gitarrist Michael Curley und Bassist Luke Armstrong mit ihrer Band HYTEST selbst für ein erstes Erdbeben in Ehrenfeld.
Das Rockpalast-Team hat sich in die Höhle des Löwen geschlichen um Euch ein rasantes, wildes und energiegeladenes Konzert á la Nick Olivieri zu präsentieren.
- Thorsten Meier -
Stand: 23.11.2010
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