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Leverkusener Jazztage
Grooven mit Tower Of Power.
Mit Fug und Recht kann man diese Formation als legendär
bezeichnen: Seit mehr als 40 Jahren und mit mehr als 20 Live- und
Studioalben begeistern Tower Of Power die Funk- und Soulgemeinde.
Im Rahmen der „Groove Night“ ließen die zehn
Musiker aus Kalifornien bei den Leverkusener Jazztagen am 10.
November 2012 im Leverkusener Forum ihre Instrumente und Stimmen
sprechen.
Die Geschichte von Tower Of Power beginnt in den späten 1960er Jahren als der junge Tenor-Saxophonist Emilio Castillo und der Bariton-Saxophonist Stephen Kupka aufeinandertreffen. Schon wenige Jahre später steht die neu geborene Band Tower Of Power im Studio und zeichnet ihr erstes Album auf. Das Programm ist klar: Funk und Soul in Reinform. Der Erfolg bleibt nicht aus und große Labels werden auf die Gruppe aufmerksam, die sich mit ihrer Power gegen die Übermacht psychedelischer Rockbands im Kalifornien der 1970er stemmt. „East Bay Grease“ (1970) sowie die folgenden Alben „Bump City“ (1972) und „Tower Of Power“ (1973) machen die Musiker bekannt und legen den Grundstein für inzwischen mehr als vier Jahrzehnte Funk- und Soulgeschichte. Auch das zwischenzeitliche Desinteresse der Plattenfirmen in den 1980ern konnte den Fluss neuer Alben aus dem Hause Tower Of Power nicht bremsen. Obwohl bis heute mehr als 60 Musiker an dem Projekt mitgearbeitet haben, ist die Gruppe doch ihrem souligen Sound treu geblieben.
Nach ihren fulminanten Auftritten in den Jahren 2005 und 2009 war die amerikanische Band Tower Of Power nun zum dritten Mal im Forum in Leverkusen. Rockpalast hat sich diese Gelegenheit natürlich nicht entgehen lassen und hat das Konzert der legendären Soul- und Funkband taufrisch für Euch aufgezeichnet - ebenso die Auftritte der amerikanischen Beatboxerin, Sängerin und Pianistin Butterscotch sowie der Hamburger Soul-Newcomerin Y'akoto.
Stand: 18.02.2013, 18.04 Uhr
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