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Kultur
Rockpalast
Sendung vom 18. Juli 2004
Rock am Ring 2004 - Hip Hop Special
Rock am Ring 2004 – das waren nicht nur musikalische Highlights und Konzerte der Spitzenklasse im Rockbereich. Inzwischen ist es schon fast Tradition. An einem der drei Festivaltage wird ein anderer musikalischer Schwerpunkt gesetzt: Internationale und nationale Hip-Hop-Acts begeistern das Publikum und auf der "Alternastage" wird so mancher Rockfan zum Hip-Hop bekehrt. In diesem Jahr waren u.a. mit dabei: N.E.R.D. steht für No one Ever Really Dies und hinter diesem Namen verbergen sich die Neptunes. Ein geniales Team, dass schon zahlreiche Hits für Jay-Z, Busta Rhymes, Usher aber auch für Britney Spears, Justin Timberlake, No Doubt u.v.a. produzierte. Mit N.E.R.D. haben sich die US Boys eine geniale Spielwiese geschaffen, um ihren Hip-Hop Ideen freien Lauf zu lassen. Max Herre - Nicht jeder wird sofort wissen, wer sich hinter dem Namen Max Herre verbirgt. Da macht es schon eher Klick, wenn man Freundeskreis sagt und "A.N.N.A." hört. Nach drei Freundeskreis-Alben hat sich Max Herre den Luxus eines Soloalbums gegönnt. Eine stilsichere Melange aus Hip-Hop, Soul und Reggae. Aber auch Rock- und Blues-Elemente machen neugierig auf mehr und haben live voll überzeugt. "Organic Hip-Hop" nennen The Roots ihren Stil. "Organic Hip-Hop" - das klingt wie "Organic Food": Gesund aber eben fleischlos, kraftlos, irgendwie labbrig. Doch weit gefehlt! The Roots gehören mit ihrem handgemachten (sie benutzen "echte" Instrumente) Mix aus Rap und Jazz seit Jahren zum Besten, was die Hip-Hop-Szene zu bieten hat. Die Hanseaten Fünf Sterne Deluxe gehören schon seit 1997 zu den bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Hip-Hop Vertretern. Bei Rock am Ring präsentierten sie sich als Trio und mit neuer Single im Gepäck. Sie haben eindrucksvoll bewiesen, wie gut Hip-Hop live funktionieren kann mehr gerockt als so manche Rock-Combo. Dilated Peoples gelten gemeinhin als die Retter des US-Hip Hops. Frische Beats und Raps werfen Emcee/Produzent Evidence, Emcee Iriscience und DJ Babu aus Kalifornien in die Raprunde. Sie entspringen der Westcoast, sind aber von New York inspiriert. Hinter The Streets verbirgt sich der Engländer Mike Skinner, der Hip-Hop und 2Step erfolgreich miteinander fusioniert. Die häufigen Vergleiche mit Eminem beziehen sich nur auf die Hautfarbe und den unglaublichen Erfolg, denn Mike Skinner kommt aus einem absolut bürgerlichen Umfeld und seine Texte handeln genau davon. Mit Gangsta Rap und typischen Hip-Hop Inhalten hat er nichts gemein.
Besetzung
Pharrell Williams - vocals
Shae - vocals
Eric Fawcett - drums, backing vocals
Brent Paschke - guitar
Christian Twigg - bass
John Ostby - keyboards, backing vocals
Besetzung
Max Herre - vocals
Fetsum Sebhat - backing vocals
Celina Bostic - backing vocals
Matteo Scrimali - drums
Lillo Scrimali - keyboards
Frank Kuruc - guitar
Wolfgang Harling - bass
Besetzung
Black Thought - MC
?uestlove - drums & musical director
Frank Knuckles - percussion
Leonard Hubbard - bass
Kamal Gray - keyboards
Martin Luther - singer
Captain Kirk - guitar
Besetzung
Marcnesium - beats, vocals
Das Bo - raps
Tobi Tobsen - beats, raps
Besetzung
DJ Babu - DJ
Rakaa (Iriscience) - MC
Evidence - MC
Besetzung
Mike Skinner - vocals
Leo Ihenacho - vocals
John Jenkins - drums
Eddie Jenkins - keyboards
Morgan Nicholls - bass
Stand: 09.09.2009
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