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Haldern Pop 2009: Fettes Brot, Port O'Brien, Andrew Bird, Noah And The Whale

Aufzeichnung vom 14.+15. August 2009
Rees-Haldern

  • SendeterminMontag, 31. August 2009, 00.45 - 03.15 Uhr .

 
Fettes Brot

Logo Haldern Pop Festival
Haldern Pop 2009

Jedes Jahr gibt es beim Haldern Pop Festival am Samstagabend als Headliner eine Band, die wahrscheinlich jeder kennt, der einen Internetanschluss oder einen Radioempfänger besitzt. 2009 sind es Doktor Renz, König Boris und Björn Beton a.k.a. Fettes Brot, die 1992 als Pioniere des deutschsprachigen HipHop gestartet und seither nie stehen geblieben sind. Ein Plattenspieler und drei Mikrofone sind längst nicht mehr ausreichend, um die zahllosen, vor verschiedenen Einflüssen strotzenden Hits der Hamburger auf die Bühne zu bringen. Daher rücken sie mittlerweile mit einer fußballmannschaftstarken Truppe an. Ob sie es allerdings geschafft haben, die Haldern-Indie-Crowd zu rocken, müsst ihr selbst sehen.

Port O'Brien

Van Pierszalowski und Cambria Goodwin starten 2005 als Folk-Duo. Die beiden sind ein Paar, sehen sich im Sommer aber nur sehr selten, denn Van arbeitet zu dieser Zeit für mehrere Monate auf einem Lachskutter seines Vaters vor der Kodiak Island. Cambria rackert sich in der Zwischenzeit im Hafen von Larsen Bay in einer großindustriellen Backstube ab. Den Rest des Jahre verarbeiten die beiden ihre Erlebnisse in wunderlich-folkigen Songs, die live von wackligen Super8-Filmchen untermalt werden. Mittlerweile haben die beiden Turteltäubchen eine Band um sich geschart.

Andrew Bird

„Noble Beast“ heißt das aktuelle, fünfte Album von Andrew Bird, dem schönen Crooner aus Chicago. Und sein Nachname ist Programm: Der Mann pfeift sich in seinen Songs gerne mal einen, nutzt aber auch ansonsten ein breites Spektrum an Rhythmen, Handclaps und Sounds. Bird wechselt mühelos zwischen Gitarre und Geige hin und her, und präsentiert von sommerlich-leichten Folkrock-Melodien bis hin zu schmachtenden Latino-Grooves ein Sammelsurium an schönen Klängen.

Noah And The Whale

Die vierköpfige Band um Sänger und Gitarrist Charlie Fink liebt Melancholie und vor allem Dramatik. Die Balladen von Noah And The Whale streben bei aller Düsterkeit stets einem symphonischen Höhepunkt entgegen, was live natürlich einen besonderen Zauber entwickelt. Ende August wird das zweite Album „The First Days Of Spring“ samt dazuge hörigem, von Charlie Fink höchstpersönlich gedrehten Film, veröffentlicht. Vorab gaben die Londoner in Haldern die eine oder andere klangliche Kostprobe.

Stand: 18.09.2009


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