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Kultur
Rockpalast
Sendung vom 14. Mai 2012
Beastie Boys, Red Hot Chili Peppers, Social Distortion,
Audioslave
00.45 BEASTIE BOYS
02.20 RED HOT CHILI PEPPERS
02.45 SOCIAL DISTORTION
03.20 AUDIOSLAVE
Am 4. Mai verstarb Adam Yauch, Gründungsmitglied der Beastie Boys, einer der wichtigsten HipHop-Gruppen der Welt, an den Folgen seiner Krebserkrankung. Gemeinsam mit Adam „Ad Rock“ Horovitz und Michael „Mike D“ Diamond rockte und rappte sich Yauch a.k.a. MCA durch über 30 Jahre Band- und Musikgeschichte. Vom Hardcore der Anfangsjahre über die ersten Rap-Parodien bis hin zu den genialen HipHop-Soundfrickeleien der letzten Jahre haben die Beastie Boys und ihre gigantische, weltweite Fangemeinde einen weiten Weg zurückgelegt. Yauch unterschied sich nicht nur mit seiner rauchigen Stimme und seinem distinguierten Look auf Anhieb von seinen Kollegen, sondern machte in den letzten Jahren auch mit seinem großen Engagement für die Befreiung Tibets und als Independent-Regisseur und –Produzent von sich reden. Mit Adam Yauch ist ein brillanter Musiker, großer Menschenfreund und Kulturschaffender gegangen. Nicht nur die HipHop-Welt wird ihn vermissen. Zur Erinnerung an Adam Yauch zeigen wir den Auftritt der Beastie Boys beim Loreley-Festival 1998.
Red Hot Chili Peppers entstanden 1983 in L.A. als reines Spaßprojekt, doch die kalifornische Szene verfiel sofort dem aggressiven Funk-Crossover der Band und aus den Peppers wurde in kurzer Zeit eine der begehrtesten Live-Bands. Ihre Alben waren zunächst weniger erfolgreich, doch mit dem von Rick Rubin produzierten, puristischen ’91er-Werk „Blood Sugar Sex Magik“ kam der weltweite Durchbruch. Bei ihrem Rock am Ring-Gig im Juni 2004 spielten Kiedis und Co. Hits wie „Scar Tissue“, „Under The Bridge“, „Give It Away“ und „Californication“.
Social Distortion ist eine der langlebigsten und einflussreichsten Punkrockbands aus USA. Mit ihrem unnachahmlichen Mix aus Punk, Rock’n’Roll, Rockabilly und Blues machen die Kalifornier um das tätowierte Urgestein und einzige Gründungsmitglied Mike Ness seit 1979 die Musikwelt unsicher. Ihre Anfangszeit ist schon in der legendären Punk-Doku „Another State Of Mind“ aus dem Jahr 1982 verewigt, Bands wie The Offspring und Green Day hätte es ohne Social Distortion wohl kaum gegeben. Wir zeigen ihren Gig in der Düsseldorfer Philipshalle aus dem Jahr 1997, als die Band mit ihrem damals aktuellen Album „White Light, White Heat, White Trash“ ihre bislang größten Erfolge feierte.
2001 gründet Stimmwunder Chris Cornell (Ex-Soundgarden) gemeinsam mit den drei Rage Against The Machine-Mitgliedern Tom Morello, Tim Commerford und Brad Wilk die Allstar-Band Audioslave, die Grunge-Elemente mit melodiösem Rock und Power-Pop-Elementen verbindet. Der melancholische Ohrwurm „Be Yourself“ wird sogar zur Titelmelodie der ARD-Sportschau erkoren. Nach drei erfolgreichen Alben verlässt Cornell 2007 überraschend die Band, um seine Solokarriere weiter zu verfolgen. Seither liegt die Supergroup auf Eis. Wir zeigen ihren Gig beim Rock am Ring aus dem Jahr 2003.
Stand: 08.05.2012, 15.36 Uhr
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