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Sendung vom 20. August 2012
Haldern Pop Festival 2012:
Wilco / Grant Lee Buffalo / Dan Mangan
WILCO
GRANT LEE BUFFALO
DAN MANGAN
Weiter geht's an unserem Haldern Pop - Wochenende mit weiteren 150 Minuten vom Haldern Pop 2012:
Wilco sind eine der einflussreichsten Alternative-Rock-Bands der letzten Jahre und werden von Kritikern wie vom Publikum gleichermaßen geschätzt und verehrt. Was ganz und gar nicht selbstverständlich ist, da das Sextett aus Chicago auf seinen sieben Studioalben oft unerwartet von einem Stil zum nächsten gewechselt hat. Dabei hatten die Fans Kehrtwenden vom Alternative Country zum Pop, Krautrock, Progressive-Rock und wieder hin zum straighten Rock zu verkraften. Seit dem Album „Yankee Hotel Foxtrot“ (2002) werden Wilco auch über die Kritikerszene hinaus bekannt. Mit den folgenden Platten „A Ghost Is Born“ (2004), „Sky Blue Sky“ (2007), „Wilco“ (2009) und „The Whole Love“ (2011) setzen sie ihren Weg konsequent fort. Wilco bleiben experimentierfreudig und werden dabei immer besser.
Die Stadt der Engel an der Westküste der Vereinigten Staaten hat schon so manche gute Rockband hervorgebracht. Dazu kann man getrost auch die Formation Grant Lee Buffalo zählen, die 1993 ihr erstes Album Fuzzy veröffentlicht haben. Es folgten die Platten Mighty Joe Moon (1994), Copperopolis (1996) und Jubilee (1998). Kurz nach dem Erscheinen ihres vierten Albums war dann Schluss mit dem deutlich von der Countrymusik beeinflussten Sound: Grant Lee Buffalo trennten sich. Erst im Jahr 2011 fand sich die Gruppe zu einer Reunion-Tour wieder zusammen und spielte Konzerte unter anderem in Los Angeles, Dublin, Brüssel und London. Auch in Deutschland freut man sich über die wiedergeborenen kalifornischen Rocker, denn sie spielen beim intimen Haldern Pop Festival 2012 in Rees.
In den unendlichen Weiten Kanadas scheint in Sachen Indie-Rock und Folk ein ideales Klima für das Aufblühen von talentierten Singer-Songwritern zu herrschen. Ein Produkt dieser einmaligen Atmosphäre ist der aus British Columbia stammende Dan Mangan. Schon zu Studentenzeiten arbeitete er fleißig an seiner Musik und nahm im Jahr 2005 sein erstes Album „Postcards & Daydreaming" auf. Gute Dinge lassen manchmal aber auf sich warten: So startete Mangan erst 2009 mit seinem zweiten Werk „Nice, Nice, Very Nice" so richtig durch. Die Kritiker lobten das Album und der Kanadier wurde unter anderem als Musiker des Jahres geehrt. Ähnlich ergeht es dem Vollblutmusiker mit seiner dritten Platte "Oh Fortune" (2011), die ihm gleich zwei der begehrten Juno Awards einbringt. Auch in Deutschland ist Mangan schon bestens bekannt: Er spielte in der Vergangenheit beim Reeperbahnfestival (2010), Orange Blossom Special (2011) und beim Haldern Pop (2011).
Stand: 13.08.2012, 18.30 Uhr
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