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Rockpalast
Sendung vom 24. September 2012
Rock im Pott 2012:
Red Hot Chili Peppers / The BossHoss
RED HOT CHILI PEPPERS
THE BOSSHOSS
Weiter geht unser Rock im Pott - Wochenende mit den Konzerten der Red Hot Chili Peppers und The BossHoss.
Die Geschichte der wohl erfolgreichsten Crossover-Band begann bereits in jüngsten Jahren. Die Schulfreunde Anthony Kiedis, Michael „Flea“ Balzary, Hillel Slovak und Jack Irons spielten 1983 einen einzigen gemeinsamen Gig und schon bald verbreitete sich in Los Angeles die Kunde von einer neuen heißen Band. 1984 nahmen sie in leicht veränderter Besetzung ihr erstes Album „Red Hot Chili Peppers“ auf. Kurz nach Veröffentlichung ihres dritten Studiowerks „The Uplift Mofo Party Plan“ verstarb Hillel Slovak an einer Überdosis Heroin und die Band wäre beinahe am Ende gewesen. Dennoch entschieden sich die Chili Peppers zum Weitermachen und nahmen in der Formation Kiedis, Flea, Frusciante und Smith das Album „Mother’s Milk“ (1989) auf, mit dem sie endgültig den kommerziellen Durchbruch schafften. Eine Schippe drauf legten sie mit dem zwei Jahre später veröffentlichten, heutigen Standardwerk der Crossover-Gemeinde „Blood Sugar Sex Magik“. Es folgten die Alben „One Hot Minute“ (1995), „Californication“ (1999), „By The Way“ (2002), „Stadium Arcadium“ (2006) und „I’m With You“ (2011) in immer wieder wechselnder Bandbesetzung. Neben einigen Grammys gewannen die Chili Peppers im Laufe ihrer Karriere zahlreiche Musikpreise und spielten außergewöhnliche Konzerte - so etwa vor 200.000 Menschen auf dem Roten Platz in Moskau. 2012 startete die Gruppe früher als erwartet zu einer großen Europatournee.
Was als kleines Projekt begann, wurde schnell riesengroß: Im Jahr 2004 begannen The BossHoss in kleinen Clubs ihrer Heimatstadt Berlin und auf Partys Musik zu machen. Doch schon kurze Zeit später unterschrieben sie ihren ersten großen Plattenvertrag und das Debütalbum „Internashville Urban Hymns“ (2005) schaffte den Sprung unter die Top 20 der deutschen Albumcharts. Dabei setzten die Cowboys aus der Hauptstadt erfolgreich auf eine Mischung aus Neuinterpretationen bekannter Songs im Country-Stil und auf eigene Kompositionen. Mit ihren folgenden Alben „Rodeo Radio“ (2006), „Stallion Battalion“ (2007), „Do Or Die“ (2009) und „Low Voltage“ (2010) erreichte die siebenköpfige Formation jeweils die Top 10 der deutschen Hitliste und vollzog einen stetigen Wandel vom Country-Stil hin zum Rock and Roll. Ihre sechste Platte „Liberty Of Action“ (2011) mit u.a. der Singleauskopplung „Dont’t Gimme That“ wurde ihr bislang erfolgreichstes Album. Zuletzt sorgten die The BossHoss Gründungsmitglieder Sascha Vollmer und Alec Völkel gemeinsam mit Nena, Xavier Naidoo und Rea Garvey als Juroren der musikalischen Castingshow „The Voice of Germany“ für Furore. Bis auf Naidoo sind diese auch auf der Scheibe „Liberty Action“ zu hören.
Stand: 16.09.2012, 18.48 Uhr
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