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Vorbeugen gegen Rückenschmerzen und Hexenschuss

  • SendeterminMontag, 28. Juli 2008, 18.20 - 18.50 Uhr .
Mann bei Rückenübungen auf einer Wiese; Rechte: WDR
(TV-Bild)
Regelmäßige Bewegung ist die beste Vorbeugung

Aktive und regelmäßige Bewegung ist die beste Vorbeugung gegen Rückenschmerzen und Hexenschuss. Schonung und damit Unterforderung der Muskulatur ist der direkte Weg in die Sackgasse, meinen Gesundheitsexperten. Sie glauben: Mehr Aktivität könne 90 Prozent aller Rückenprobleme verhindern. Eine Woche Ruhe kann die Muskelmasse schon um 25 Prozent reduzieren.

In Bewegung bleiben

Mann schnürt sich seine Joggingschuhe; Rechte: WDR (TV-Bild)
Joggen, Walken oder Fahrradfahren erhalten die Fitness

Dabei ist es ziemlich egal, welche Bewegungsart oder welchen Sport man wählt. Wichtig ist nur, die Belastung über Tage und Wochen langsam zu steigern und sich nicht zu überlasten.

Bestimmte Bewegungen, wie zum Beispiel das Überstrecken von Hals- und Lendenwirbelsäule, sollte man allerdings vermeiden. Joggen, Walken oder Fahrradfahren sind besonders geeignet, um die Fitness zu erhalten und damit auch die Rückenmuskulatur.

Kälte und Zugluft: Gift für Muskeln

Nach dem Sport sollte man verschwitzte, feuchte Kleidung sofort wechseln, damit die Muskeln nicht auskühlen und sich verkrampfen. Auch Unterkühlung kann einen Hexenschuss verursachen. Ob Klimaanlage oder offenes Fenster: Grundsätzlich gilt es, Zugluft zu vermeiden. Der direkte Luftstrom eines Ventilators ist Gift für Nacken- und Rückenmuskeln.

Rückenübungen sind effektiv

Sinnvoll sind tägliche Übungen zur Stärkung der Rückenmuskeln. Es gibt spezielle Gymnastikkurse, aber auch gute Ratgeber für das Training zu Hause. Zehn Minuten täglich reichen. Die strengen Regeln so mancher Rückenschule sind allerdings inzwischen überholt: Schonung ist auf Dauer nicht gut. Ruckartige und unkontrollierte Bewegungen sollte man aber auf jeden Fall vermeiden.

Den Rücken auch mal fordern

Mann macht Rückenübungen an seinem Computerarbeitsplatz;
Rechte: WDR (TV-Bild)
Regelmäßige Rückenentspannung am Arbeitsplatz

Der beste rückenfreundliche Bürostuhl nützt nichts, wenn man den ganzen Tag kerzengerade darauf sitzt. Die Muskeln verkrampfen sich und verspannen. Man sollte alle zehn Minuten die Sitzposition wechseln und sich zwischendurch lockern, beziehungsweise die Muskeln gezielt anspannen.

Der Rücken ist oft eher unter- als überfordert. Nur ein ständig bewegter Rücken bleibt auf Dauer beschwerdefrei.

Autorin:

Anne Welsing

Stand: 28.07.2008


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