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Sendung vom 29. September 2011
Best of Test
Wer sein Essen mit leckeren Gewürzen verfeinert, der würzt womöglich auch mit Pestiziden: Öko-Test hat derartige Pflanzenschutzmittel in Paprika, Curry und Oregano gefunden. Manche Produkte enthielten bis zu 15 verschiedene Pestizide. Von 30 untersuchten Gewürzen haben die Tester deshalb vier mit „mangelhaft“ und vier sogar mit „ungenügend“ bewertet.
Grund für die vielen verschiedenen Pflanzenschutzmittel: Die Zutaten für die Gewürze kommen aus verschiedenen Ländern. Paprikapulver zum Beispiel kann gleichzeitig Zutaten aus Brasilien, Indien und Ägypten enthalten. Was ein derartiger Pestizidmix im menschlichen Körper anrichtet, ist schwer zu sagen. Öko-Test geht davon aus, dass sich die Wirkung der sehr nah verwandten Stoffe addiert. Es gibt aber auch Gewürze mit wenig oder gar keinen Pestizidrückständen – vorwiegend im Bio-Bereich. Die Ergebnisse:
Wäsche zu waschen, dauert immer länger. Bis zu drei Stunden brauchen neue Maschinen mittlerweile für einen Waschgang. Ein Gerät der Firma LG konnte die Stiftung Warentest deshalb nicht rechtzeitig für die aktuelle Ausgabe ihrer Zeitschrift bewerten, da die für den Haltbarkeitstest erforderlichen 1.680 Wäschen nicht pünktlich fertig waren.
Gleichzeitig sinken die Waschtemperaturen weiter. Beim 60-Grad-Waschgang „cotton 60“ zum Beispiel erreichten die Maschinen im Test durchschnittlich gerade einmal 41 Grad Celsius. Die Wäsche wurde trotzdem sauber. Den Sauberkeitstest haben alle Maschinen mindestens mit „befriedigend“ bestanden.
Anders beim „Ausdauertest“: Zwei Maschinen machten dabei schlapp, die „Gorenje WA 72147 AL“ und die „Haier HW70-B1401“. Bei der Gorenje war ein Motorschaden der Grund, bei der Haier tropften die Schläuche.
Elf von 14 getesteten Maschinen bekamen von Stiftung Warentest ein „gut“ – die günstigste davon war die „Blomberg WNF 74461 W20“ (Preis: ab 380 Euro), die teuerste, die „MieleW 5100 WPS EcoCare“ (ab 950 Euro).
Manche Anbieter werben mit 1.600 Schleuderumdrehungen pro Minute. Darauf könne man getrost verzichten, so die Warentester: Die Wäsche wird durch das schnellere Schleudern kaum noch trockener.
Welche Reifen sind die besten für den Winter? Stiftung Warentest und der ADAC haben gemeinsam 37 Reifensätze getestet, für Kleinwagen, für Mittelklasse- und Kompaktwagen und Ganzjahresreifen für Kleinwagen.
Besonders verschleißfest und damit von langer Lebensdauer ist der Michelin Alpin A4. Er hielt im Test doppelt so lange wie die Konkurrenten von Falken und Kumho.
Der benzinsparendste Reifen für Kleinwagen war der „Continental WinterContact TS800“ sowie bei den Mittelklassewagen der „Semperit Speed-Grip 2“. Mit ihm verbrauchten die Tester 0,4 Liter weniger auf 100 Kilometern als mit dem „Trayal Arctica“.
Der Trayal ist auch der klare Testverlierer und wurde als Einziger mit „mangelhaft“ bewertet. Grund für die Abwertung ist das schlechte Fahrverhalten auf nasser Fahrbahn.
Testsieger bei Kleinwagenreifen wurden: „Continental WinterContact TS800“, „Michelin Alpin A4“ und „Dunlop SP Winter Response“. Bei den Reifen für Mittelklassewagen liegen vorne: „Continental WinterContact TS830“, „Goodyear UltraGrip 8“ und „Semperit Speed-Grip 2“. Die Ganzjahresreifen wurden maximal mit „befriedigend“ bewertet.
Auch der Auto Club Europa (ACE) hat Reifen getestet. Sieger wurde dabei der „Goodyear Ultra Grip8“, gefolgt vom „Semperit Speed Grip2“.
Experten rechnen für die nächsten Wochen übrigens wegen gestiegener Rohstoffpreise mit einem Preisanstieg für Winterreifen. Unser Tipp deshalb: So schnell wie möglich Reifen wechseln!
Dieter Schug
Stand: 29.09.2011
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