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Sendung vom 12. Dezember 2011
Vorkoster Björn Freitag: Nudeln
Björn Freitag will herausfinden, worin sich Discounternudeln aus Hartweizengrieß, Supermarktnudeln der Eigenmarke aus Ei sowie Markennudeln aus 100 Prozent Hartweizengrieß unterscheiden. Die Preise: Die Discounternudeln kosten 0,99 Euro pro 500 Gramm, die Eiernudeln der Supermarkthausmarke 1,19 Euro, und die teuren Markennudeln aus Hartweizengrieß schlagen mit 1,99 Euro zu Buche. Italienische Nudeln werden übrigens immer ohne Eier hergestellt.
Wichtigstes Qualitätsmerkmal: Je besser die Nudeln getrocknet sind, umso mehr Volumen und Gewicht entwickeln sie – und umso besser sind hinterher Konsistenz und Geschmack. Um das zu testen, wiegt Björn Freitag die Nudeln vor und nach dem Kochen. Beim Nudelkochen das Wichtigste: Nicht mehr als 100 Gramm Nudeln auf einen Liter Wasser nehmen, damit sie genug Platz zum Aufgehen haben. Auch beim Salzen sollte man nicht sparsam sein. Öl ins Nudelwasser zu geben, macht übrigens keinen Sinn, es schwimmt einfach nur oben auf dem Wasser.
Die Nudeln werden nach Packungsangaben gekocht und anschließend kurz in der Pfanne angebraten. Erst dann ist es sinnvoll, Öl in die Pfanne zu geben, damit die Nudeln nicht zusammenkleben.
Das Ergebnis des Vorher-Nachher-Wiegetests: Die teureren Nudeln haben mehr an Gewicht zugenommen.
Klarer Sieger auch beim Geschmackstest: die teuren Markennudeln aus Hartweizengrieß aus dem Supermarkt.
Welche Nudeln eignen sich am besten für die beliebte Bolognesesoße? Die Antwort der Profis aus dem „Meisterhaus“ in Unna: Spaghetti isst nur der Deutsche zur Bolognese, Tagliatelle und Fusilli können die Soße viel besser aufnehmen.
(Das hier nicht mehr veröffentlichte Rezept erhalten Sie gegen Einsendung eines mit 0,55 Euro frankierten und an Sie adressierten Rückumschlags – Thema der Sendung bitte angeben. Weitere Informationen erhalten Sie über unsere Hotline: 0221 56789 999.)
Der Tipp von Vorkoster Björn Freitag: „Bolognese lässt sich gut einfrieren: portionsweise in die Tiefkühltruhe. Dann kann man die Bolognese noch wochenlang genießen.“
Tom Mudersbach
Stand: 12.12.2011
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