
Sie befinden sich hier:
WDR.de
WDR Fernsehen
Ratgeber
Servicezeit
Sendung vom 01. Februar 2012
Best of Test: Ökostrom, Heizgeräte,
Multivitaminpräparate
Wer seinen Haushalt auf Ökostrom umstellt, möchte etwas für die Umwelt tun. Aber tut man das auch? Nicht immer, meint die Stiftung Warentest. Sieben von 19 getesteten Ökostrom-Anbietern sind „schwach“, wenn es um das Engagement für die Umwelt geht. Auf den ersten Blick erstaunlich, denn auch die schlecht bewerteten Anbieter liefern schließlich Ökostrom. Ein Nutzen für die Umwelt entsteht jedoch erst dann, so die Tester, wenn durch die Ökoenergie Strom aus Kohle- und Atomkraftwerken verdrängt wird und neue Ökokraftwerke entstehen. Genau diesen Ausbau garantieren die mit „schwach“ bewerteten Anbieter aber nicht. Sie liefern Ökostrom vor allem aus Wasserkraftwerken, die schon seit Jahren bestehen.
Ökostrom, der die Energiewende vorantreibt, erhalten Sie zum Beispiel dann, wenn Sie einen Anbieter mit dem „ok-Power“-Label oder dem „Grüner-Strom“-Label wählen.
Alle Ergebnisse finden Sie in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift „test“.
Fällt im Winter die Heizung aus, braucht man schnell Ersatz. Womit bekommt man die Wohnung am schnellsten warm? Der rbb hat vier Geräte getestet: einen Ölradiator der Firma Betron, einen Heizlüfter von Rowenta, einen Standkonvektor von Stiebel Eltron und eine Wärmewellenheizung von ROWI.
Egal, für welches Gerät man sich entscheidet: Mobile Heizungen sollten nur in Ausnahmefällen laufen, denn sie verbrauchen Strom für mehrere Euro pro Abend.
Winterzeit ist Erkältungszeit. Zur Vorbeugung greifen viele Menschen zu Vitaminpräparaten. Aber diese vermeintlichen Gesundmacher stehen neuerdings in Verdacht, selbst Krankheiten auszulösen. ÖKO-TEST hat 49 Multivitaminpräparate getestet. Das Ergebnis: nutzlos, teilweise sogar schädlich, über die Hälfte „ungenügend“.
Besonders ärgerlich fanden die Tester, dass sich viele Hersteller nicht an die Dosierungsempfehlungen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) halten. Ein Mittel lag gleich bei 13 Inhaltsstoffen über den empfohlenen Werten. Das ist möglich, weil die Höchstmengen von Vitaminen und Mineralstoffen in Nahrungsergänzungsmitteln nicht gesetzlich geregelt sind.
Um gesund zu bleiben, reicht bei den meisten Menschen in der Regel eine abwechslungsreiche Ernährung. Und leckerer ist diese allemal.
Dieter Schug
Stand: 01.02.2012
Seite teilen