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Sendung vom 03. Februar 2012
Katrins Diätkarriere
Katrin unternahm ihren ersten Abnehmversuch schon mit 13 Jahren – mit Abnehmpulver wollte sie die überschüssigen Kilos loswerden. Kilos, die vermutlich noch typisch pubertär waren und sich sicher „ausgewachsen“ hätten. Aufgrund ihres subjektiven Empfindens startete sie eine Diätkarriere: Trennkost, Weight Watchers, Atkins bis hin zum Heilfasten – sie hat alles versucht. Jedes Mal nahm sie erfolgreich ab, aber kurz danach brachte sie umso mehr Kilos auf die Waage. Eine Entwicklung, die viele Übergewichtige kennen.
Schuld ist der Jo-Jo-Effekt. In Studien mit zahlreichen Probanden hat Professor Dr. Ingo Froböse an der Sporthochschule Köln dieses Phänomen erforscht. Er kommt zu folgendem Schluss: Wer abnehmen will, darf nicht hungern! Denn wenn man hungert, zum Beispiel bei einer Diät mit geringer Kalorienzufuhr, dann schaltet der Körper automatisch in den Sparmodus. Der Körper passt seinen Grundumsatz, seinen täglichen Energiebedarf, nach unten an. Bei vielen Menschen bleibt der Grundumsatz dann auch noch bis zu zwölf Monate nach einer Diät auf diesem niedrigen Level. Inzwischen essen sie aber wieder „normal“ und nehmen somit automatisch ständig zu viel Energie in Form von Nahrung zu sich, denn der Körper verbraucht ja in seinem Sparmodus gar nicht mehr so viel. Alles, was die Abnehmwilligen nicht verstoffwechseln, landet in den Depots, dem „Lager“ für schlechte Zeiten – mithin „auf der Hüfte“.
Alice Tschöke
Stand: 03.02.2012
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