Hauptnavigation

Sonntag, 27.05.2012

Suche im Redaktionsangebot von Servicezeit
  • Tipps zur vergrößerten Ansicht.
  • Kontakt zur Redaktion.
  • Alle WDR Sendungen von A bis Z.
  • Inhaltsverzeichnis WDR.de.
  • Hilfe.
  • Multimedia.

Servicezeit

Navigation


Zurück: April 2012 Sendeplan für Mai 2012 Weiter: Juni 2012
Mo Di Mi Do Fr Sa So
01 02 03 04 05 06
07 08 09 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31

Sie befinden sich hier: > WDR.de > WDR Fernsehen > Ratgeber > Servicezeit > Sendung vom 03. Februar 2012 > Essen nach dem Biorhythmus


Essen nach dem Biorhythmus

Servicezeit-Reportage

  • SendeterminFreitag, 03. Februar 2012, 18.20 - 18.50 Uhr.
  • WiederholungsterminMontag, 06. Februar 2012, 13.00 - 13.30 Uhr (Wdh.).

Professor Dr. Ingo Froböse rät Katrin, dass sie sich nach ihrem Biorhythmus ernähren soll. Von der Grundstruktur bedeutet das, sich morgens kohlehydratreich, mittags nährstoffreich und abends eiweißorientiert zu ernähren.

Mehrere Lebensmittelprodukte, vor allem Vollkorn und Bio
Katrin soll sich nach ihrem Biorhythmus ernähren: morgens kohlenhydratreich, mittags nährstoffreich und abends eiweißorientiert.

Morgens braucht der Körper Kohlenhydrate, denn diese liefern viel Energie für Aktivitäten. Ideal sind Vollkornbrot und Müsli. Allerdings sollten Sie morgens nicht auf Fett verzichten, denn Studien haben gezeigt, dass die Butter auf dem Brot oder die Nüsse im Müsli die Fettverbrennung ankurbeln. Eiweiße sind wichtige Baustoffe für das Gehirn und die Muskeln.

Sich mittags nährstoffreich zu ernähren, bedeutet, dass wir hier abwechslungsreiche Kost essen sollten, am besten natürlich auch viel Salat und Gemüse. Es ist aber alles erlaubt. Stark übergewichtige Menschen sollten allerdings mittags schon auf eine erhöhte Eiweißzufuhr achten.

Abends braucht der Körper nicht mehr viel Energie, deshalb sollte man Kohlenhydrate meiden. Außerdem hemmen Kohlenhydrate die Fettverbrennung, denn die Bauspeicheldrüse produziert bei der Verdauung von Kohlenhydraten Insulin. Solange Insulin im Blut ist, sieht der Organismus keine Notwendigkeit, an die Fettdepots heranzugehen. Eiweiße sind abends ideal, weil sie die Fettverbrennung anregen und der Körper Baustoffe für die Regenerationsprozesse der Nacht benötigt.

Das Wichtigste ist, regelmäßig und ausreichend zu essen. Ausreichend heißt, auf keinen Fall weniger als der tägliche Energiebedarf im Ruhezustand beträgt. Drei Mahlzeiten am Tag sind ideal. Dazwischen sollten mindestens drei bis fünf Stunden liegen, damit der Organismus auch einmal zur Ruhe kommt. Deshalb sollte man auf alle Zwischenmahlzeiten verzichten. Dazu gehören auch Obst oder süße Getränke. Sogar Getränke mit Süßstoff können dazu führen, dass der Körper Insulin produziert.

Ernährungstipps auf einen Blick:

  • reichhaltiges Frühstück, aber kein Käse, keine Schinkenwurst, sondern besser fettarmer Schinken oder Marmelade mit einem hohen Fruchtgehalt
  • Mittagessen vielfältig und abwechslungsreich, mit viel Gemüse
  • abends keine Kohlenhydrate, stattdessen viel Eiweiß
  • keine Zwischenmahlzeiten
  • mindestens vier Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten
  • Obst und Kaffee als Nachtisch, aber nicht mehr zwischendurch
  • keine Chips oder Salzbrezeln etc. – und wenn, maximal eine kleine Handvoll pro Woche
  • mindestens 2,5 Liter Wasser pro Tag
  • keine Limonaden oder gesüßte Tees und nur wenig Alkohol (maximal ein- bis zweimal pro Woche)

Rezept: Katrins Linsensuppe

(Das hier nicht mehr veröffentlichte Rezept erhalten Sie gegen Einsendung eines mit 0,55 Euro frankierten und an Sie adressierten Rückumschlags – Thema der Sendung bitte angeben. Weitere Informationen erhalten Sie über unsere Hotline: 0221 56789 999.)

Autorin:

Alice Tschöke

Stand: 03.02.2012, 09.09 Uhr


  • Seite empfehlen.

Der WDR ist nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.