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Bares – Spartipps der Servicezeit (3)

  • SendeterminDonnerstag, 09. Februar 2012, 18.20 - 18.50 Uhr.
  • WiederholungsterminFreitag, 10. Februar 2012, 13.00 - 13.30 Uhr (Wdh.).

Sparen mit Wärmepumpen-Wäschetrockner

Vor allem im Winter wollen viele auf einen Wäschetrockner nicht verzichten. Das ist aber teuer. Herkömmliche Kondensationstrockner verbrauchen pro Trockengang Strom für etwa 0,90 Euro, wie die Stiftung Warentest errechnet hat.

Wäschetrockner
Wärmepumpen-Wäschetrockner verbrauchen weit weniger Energie als herkömmliche Kondensations-
trockner.

Mit Wärmepumpentrocknern geht das stromsparender und kostengünstiger. Diese arbeiten mit Kühlmitteln, wie in einem Kühlschrank. Der kalte Teil der Wärmepumpe kondensiert den Wasserdampf aus der Abluft, der heiße Teil erhitzt die Wäsche. Mit dieser Technik kostet ein Trockengang nur noch rund 0,40 Euro.

Obwohl die Geräte in der Anschaffung rund 300 bis 400 Euro teurer sind, kauft mittlerweile jeder fünfte einen Trockner mit Wärmepumpe. Denn auf lange Sicht kann man mit der höheren Investition trotzdem sparen. Die Stiftung Warentest hat errechnet: Auf zehn Jahre gesehen sind Wärmepumpentrockner bis zu 570 Euro günstiger.

Ladegeräte: die heimlichen Stromverbraucher

Ist das Handy aufgeladen, hat das Ladegerät seinen Dienst getan, oder? Was viele nicht wissen: Etliche Ladegeräte ziehen auch dann Strom, wenn sie kein Gerät aufladen. Wir haben es mit dem Strommessgerät geprüft: Auch Ladestationen für elektrische Zahnbürsten verbrauchen teilweise Strom, obwohl sie keine Zahnbürste aufladen. Das gleiche Bild ergab sich bei einer Ladestation für einen Akkuschrauber. Auch nachdem der Akku herausgenommen war, verbrauchte das Gerät noch Strom.

Auf Tisch liegendes Handy mit Ladekabel
Viele Ladegeräte ziehen auch dann noch Strom, wenn das zu ladende Gerät unlängst abgekabelt wurde.

Machen Sie den Test mit Ihren eigenen Ladegeräten. Die einfachste Lösung des Problems: Stecker ziehen oder Steckerleiste ausstellen, wo immer es geht. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen schätzt, dass Haushalte beim sogenannten Stand-by-Strom pro Jahr im Schnitt 80 Euro sparen könnten.

Kredit auf Abruf oft preisgünstiger als ein Dispo

Ein Dispositionskredit kann richtig ins Geld gehen: Bis zu 14 Prozent Zinsen nehmen viele Banken für den Dispo. Der sogenannte Abrufkredit kann als Alternative die Überziehungskosten halbieren.

Garfik: Vergleichswerte für Abrufkredit und Dispo
Sogenannte Abrufkredit können eine Alternative zum Dispo darstellen.

Günstigste Abrufkredite kosten nur um die sieben Prozent an Zinsen und funktionieren so: Die Bank, und das muss nicht unbedingt Ihre Hausbank sein, stellt auf Antrag einen flexiblen Kreditrahmen zur Verfügung. Dieser kann jederzeit genutzt, muss aber nicht ausgeschöpft werden. Die Kreditlinie liegt in der Regel zwischen 2.500 und 25.000 Euro. Die Höhe der Zinsen richtet sich zum Teil nach der Höhe des Einkommens (Bonität) und natürlich nach der Höhe der Kreditsumme.

Ein Beispiel mit nur relativ geringer Überziehungssumme: Steht das Girokonto jeweils zwei Wochen pro Monat mit 600 Euro im Minus, müssen übers Jahr gerechnet 42 Euro an Dispozinsen gezahlt werden. Abrufkredite kosten zurzeit rund sieben Prozent. Im Jahr fallen also nur 21 Euro an Zinsen an. Da lohnt sich eine Umstellung also schon – bei größeren Summen fällt die Ersparnis entsprechend höher aus. Die Eröffnung des Abrufkredits ist bei fast allen Geldinstituten kostenlos. Zinsen fallen nur für die tatsächlich genutzten Gelder an. Die Tilgung ist frei wählbar.

Das Ganze birgt aber auch eine Gefahr: Sie sollten eisern tilgen und die Gelder regelmäßig verschieben. Denn nutzen Sie den Dispo bis zum Anschlag und borgen gleichzeitig Geld per Abruf, sitzen Sie ganz schnell in der Schuldenfalle. Da sich die Konditionen für den Kredit auf Abruf schnell ändern können, sollten Sie einen Vergleich im Internet unter dem Suchbegriff „Abrufkredit“ vornehmen. Den günstigsten Abrufkredit gibt es dort zurzeit schon für 5,99 Prozent.

Autor:

Dieter Schug

Stand: 09.02.2012


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