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Sendung vom 09. Februar 2012
Heimwerkertipps: Fugen im Bad
Ob im Badezimmer, an den Fenstern oder in der Küche: Jeder hat in seinen vier Wänden Silikonfugen. Früher oder später werden alle einmal porös, rissig oder undicht. Spätestens dann sollten sie umgehend erneuert werden, denn wenn erst einmal Wasser in die Zwischenräume läuft, macht sich ganz schnell Schimmel breit, und das wäre auf Dauer sogar eine Gefahr für die Gesundheit.
Das perfekte Verfugen fängt schon bei der Vorbereitung an. Zuerst muss die alte Silikonfuge restlos entfernt werden. Dazu eignet sich am besten ein Teppichmesser, bei hartnäckigen Silikonresten hilft außerdem Silikonentferner. Aber Vorsicht: Nicht zu tief in die Fuge schneiden – maximal Fliesentiefe –, sonst verletzt man womöglich die Versiegelung unter den Fliesen!
Damit die neue Silikonfuge in den Ecken nicht schon nach kurzer Zeit wieder ausreißt, sollte man vor dem Verfugen stets ein elastisches Schaumstoffband in die Ritze legen. Es verhindert, dass das Silikon in den Ecken ausreißt, außerdem kann bei tiefen Fugen auf diese Weise jede Menge Silikon gespart werden.
Mit speziellem Sanitärsilikon für das Badezimmer kann eine erneute Schimmelbildung vermieden werden. Um die Masse gleichmäßig auftragen zu können, einfach die Spitze der Kartusche auf Fugenbreite anschneiden. Für eine präzise Verarbeitung sollte man anschließend am besten einen speziellen Fugenspachtel verwenden. Einen solchen gibt es im Baumarkt für rund zehn Euro. Einfach in Spülmittelwasser eintunken und die Silikonfuge abziehen. Da ist auch bei ungeübten Heimwerkern ein gutes Ergebnis sicher. Für das Feintuning an Ecken und Kanten ist übrigens Spucke auf dem Finger das optimale Trennmittel.
Nadine Hidding
Stand: 09.02.2012
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