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Decken- und Wandgestaltung

Servicezeit-Reportage

  • SendeterminFreitag, 10. Februar 2012, 18.20 - 18.50 Uhr.
  • WiederholungsterminMontag, 13. Februar 2012, 13.00 - 13.30 Uhr (Wdh.).

Um eine Grundlage für den Flur zu schaffen, widmen wir uns zunächst der Decke und der Wandgestaltung. Die Decke bekommt einen metallischen Effekt.

Zwei Frauen stehen an einem Tisch und schneiden Tapeten zu
Als Erstes wird der Decke ein neuer Anstrich verpasst, und die Wände werden mit verschiedensten Tapetenquadraten verschönert.

Sie benötigen:

Metallicvorstreichfarbe
Metallicfarbe
Effektwalze
Pinsel
Walze

Zunächst wird die Decke mit Vorstreichfarbe gestrichen, dabei einen acht Zentimeter breiten Fries (Absatz von der Decke) mit streichen. Wenn die Farbe trocken ist, die Metallicfarbe zuerst in den Ecken mit einem Pinsel auftragen. Danach die gesamte Decke mit einer normalen Walze streichen. Erst im Anschluss kommt die Effektwalze zum Einsatz.

Tipp: Es gibt verschiedene Effektwalzen. Je nach Geschmack kann man sein Lieblingsmuster wählen.

Die Wände bekommen zwei verschiedene Farben: die eine Seite des Raumes Hellblau und die gegenüberliegende Violett. Auch hier setzt der Vintage-Stil farblich keine Grenzen.

Tipp: Mit Acryl wird das Streichen noch einfacher.

Den Fries abkleben – dazu Malerkrepp acht Zentimeter unterhalb der Decke gerade aufkleben. Acryl am Klebeband entlang verstreichen, und die Farbe läuft nicht darunter. Mit einem Pinsel die Farbe am Klebeband auftragen. Dieses dann zügig abziehen, während die Farbe noch nass ist.

Mustermix

Der Vintage-Stil bietet grenzenlose Möglichkeiten. Eine Art, die Wände zu verschönern, ist das Platzieren von verschiedensten Tapetenquadraten. Erneut gilt für Farbe und Muster: Alles geht, und nichts ist verboten. Wichtig ist das, was gefällt. Wir haben uns für weniger Farben und Muster entschieden, da die Wände bunt gestrichen sind.

Sie benötigen:

Tapeten/Tapetenbücher/Tapetenreste
Cutter/Schere/Skalpell
Bleistift
Lineal/Geodreieck
Kleister
Pinsel
Wasserwaage

Aus alten Tapeten oder Tapetenmusterbüchern werden Quadrate zurechtgeschnitten. Die Größe kann selbst bestimmt werden. Birgit hat sich für 30x30-Zentimeter-Zuschnitte entschieden. Hierzu auf die Rückseite der Tapeten mit Bleistift Quadrate aufzeichnen und ausschneiden. An den Wänden entsprechende Stellen markieren – Wasserwaage, Zollstock und Bleistift helfen, gerade Linien zu ziehen. Dann die eingekleisterten Quadrate an die Wand kleben.

Tipp: Viele Händler verschenken alte Tapetenmusterbücher. Diese reichen von der Größe her vollkommen aus und bieten eine große Muster- und Farbenvielfalt. Fragen Sie einfach mal nach.

Frau steht vor einen Karton mit Resten von Tapetenrollen
Viele Händler verschenken alte Tapetenmusterbücher. Für den Flur von Birgit sind diese vollkommen ausreichend.
Autorin:

Sabine Fricke

Stand: 10.02.2012


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