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Ratgeber
Servicezeit
Sendung vom 16. Februar 2012
Yvonne Willicks zu Besuch bei Morgenmagazin-Moderatorin Anna
Planken
Yvonne Willicks ist zu Besuch bei Promis – denn auch die haben Haushaltsprobleme. Die erste, der sie einen Besuch abstattet, ist Kollegin Anna Planken, die seit Kurzem mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter in Hamburg lebt. Die ARD-Morgenmagazin-Moderatorin hat es gern ordentlich und sauber. Umso mehr ärgert sie sich über ihre neue Spüle, auf der man jeden Wassertropfen sieht. Sie hat schon alles versucht, um die Spüle zum Glänzen zu bringen – bislang vergeblich. Yvonne Willicks setzt auf ihre Wunderwaffe: „Wiener Kalk“.
„Wiener Kalk“ ist ein Scheuermittel, das seine gute Wirkung insbesondere bei Edelstahl oder Silber und Messingprodukten entfaltet. Er ist zu 100 Prozent naturrein und besteht aus 25 Prozent Kaolinit und 75 Prozent Quarz. Der Quarz ist ungewöhnlich fein, sodass beim Putzen keine Kratzer auf Flächen oder Gegenständen entstehen. Außerdem ist „Wiener Kalk“ absolut ungiftig. Wenn also Anna Plankens kleine Tochter etwas davon verspeisen sollte, besteht keine Gefahr. Es gibt „Wiener Kalk“ in Pulverform, als „Glas-Keramik-Reiniger“ und in gepresster Form von verschiedenen Herstellern.
Die Anwendung des Pulvers: Geben Sie etwas „Wiener Kalk“ auf ein feuchtes Tuch, und reinigen Sie mit leicht kreisenden Bewegungen die vorgesehene Fläche. Beim Polieren verfahren Sie ebenso. Sind Sie mit dem Ergebnis zufrieden, spülen Sie mit klarem Wasser nach und trocknen die Oberfläche ab. Danach polieren Sie mit einem weichen, nicht fusselnden Tuch nach.
Für alle Putzarbeiten im Haushalt empfiehlt Yvonne Willicks Mikrofasertücher. Diese nehmen den Schmutz durch die besondere Verarbeitung ihres Gewebes so gut auf, dass in der Regel keine zusätzlichen Reinigungsmittel verwendet werden müssen. Gerade bei den derzeit modernen Hochglanzfronten in Küchen empfiehlt Yvonne Willicks, diese lediglich mit einem nebelfeuchten Mikrofasertuch abzuwischen. So werden Kratzer auf den empfindlichen Lacken vermieden, zudem ist es ökologischer und natürlich auch sparsamer.
Anna Planken hat noch ein weiteres Haushaltsproblem: ihre Besenkammer. So kurz nach dem Umzug ist diese vollgestellt mit allem möglichen Kram. Die Moderatorin erhofft sich von Yvonne Tipps, was man mit dem Raum anfangen könnte.
Die Servicezeit-Moderatorin räumt erst einmal auf und verschafft sich einen Überblick, was tatsächlich von den Dingen, die bislang in dem 2x2-Quadratmeter großen Raum gelagert wurden, wirklich gebraucht werden. Wie immer stellt sich heraus: Zwei Drittel der Sachen können weg – zum Müll oder in den Keller.
Das Prinzip beim Aufräumen sollte immer lauten: Jedes Ding kommt an den Platz, an den es gehört. So gehört beispielsweise Tischwäsche in die Nähe des Esstisches und nicht in den Keller oder ins Schlafzimmer. Alles, was man ein Jahr lang nicht angefasst hat, kann in der Regel weg. Gerade nach Umzügen kommt es häufig vor, dass Umzugskartons erst gar nicht ausgepackt werden. Nach einem Jahr kann man die getrost komplett wegwerfen – es sei denn, sie enthalten Steuerunterlagen (Aufbewahrungsfrist: zehn Jahre).
Nach dem Ausmisten wird klar, dass sich der Raum am allerbesten als Haushaltskammer für Putzmittel und Utensilien eignet. Yvonne empfiehlt, alle festen Gegenstände – wie zum Bespiel das Regal, das schon in dem Raum steht – auf Rollen zu stellen. Das ermöglicht mehr Spielraum. Alle Putzutensilien wie Besen, Schrubber etc. werden aufgehängt.
Inga Thiede
Stand: 16.02.2012
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