Hauptnavigation

Sonntag, 27.05.2012

Suche im Redaktionsangebot von Servicezeit
  • Tipps zur vergrößerten Ansicht.
  • Kontakt zur Redaktion.
  • Alle WDR Sendungen von A bis Z.
  • Inhaltsverzeichnis WDR.de.
  • Hilfe.
  • Multimedia.

Servicezeit

Navigation


Zurück: April 2012 Sendeplan für Mai 2012 Weiter: Juni 2012
Mo Di Mi Do Fr Sa So
01 02 03 04 05 06
07 08 09 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31

Sie befinden sich hier: > WDR.de > WDR Fernsehen > Ratgeber > Servicezeit > Sendung vom 21. Februar 2012 > Haushaltscheck: Versteckte Stromfresser aufspüren


Haushaltscheck: Versteckte Stromfresser aufspüren

  • SendeterminDienstag, 21. Februar 2012, 18.20 - 18.50 Uhr.
  • WiederholungsterminMittwoch, 22. Februar 2012, 13.00 - 13.30 Uhr (Wdh.).

Wer sich regelmäßig über hohe Stromrechnungen wundert, sollte seinen Haushalt auf Stromfresser überprüfen. Mit Strommessgeräten, die einfach zwischen Steckdose und Gerät gesteckt werden, lässt sich der Verbrauch leicht ermitteln. Oft sind diese Strommessgeräte bei regionalen Energieversorgern und Verbraucherzentralen auszuleihen oder günstig im Elektrofachhandel zu erwerben.

Yvonne Willicks mit Protagonisten in einer Garage
Yvonne Willicks hat sich auf die Suche nach Stromfressern im Haushalt gemacht.

Wer ältere Kühl- und Gefrierschränke dauerhaft nutzt, sollte über die Anschaffung energieeffizienter Geräte nachdenken. Die Unterschiede im Verbrauch sind zum Teil erheblich.

Yvonne Willicks kniet vor einem Gefrierschrank
Wer ältere Kühl- und Gefrierschränke dauerhaft nutzt, sollte über die Anschaffung energieeffizienter Geräte nachdenken.

Beispiel Kühlschrank

Ein handelsüblicher Kühlschrank (150 Liter) von 1998 verbraucht durchschnittlich etwa 255 Kilowattstunden pro Jahr. Bei einem angenommenen Strompreis von 0,24 Euro pro Kilowattstunde verbraucht dieses Gerät im Jahr Strom für 61 Euro. Ein Kühlschrank derselben Größe mit Energieeffizienzklasse A++ verbraucht nur 135 Kilowattstunden pro Jahr, das entspricht etwa 32 Euro pro Jahr – fast die Hälfte!

Investieren lohnt sich

Das Durchschnittsalter einer deutschen Tiefkühltruhe liegt bei 17 Jahren, das eines Kühlschranks bei 14 Jahren. Der Stromverbrauch ist im direkten Vergleich mit neuen Geräten enorm. So ist seit 1990 der Energieverbrauch von neuen Kühlschränken, Waschmaschinen und anderen Großgeräten um bis zu 80 Prozent gesunken.

Bei Geräten, die älter als zehn Jahre sind, lohnt es sich also, diese durch neue, energieeffizientere zu ersetzen. Bei modernen Haushaltsgeräten gibt es zum Beispiel schon eine Energieeffizienzklasse A+++. Und auch im Stand-by-Betrieb haben neue Geräte inzwischen eine bessere Bilanz. Eine Richtlinie der EU schreibt seit letztem Jahr vor, dass Haushalts- und Bürogeräte nicht mehr als zwei Watt im Ruhebetrieb verbrauchen dürfen.

Schon nach wenigen Jahren macht sich die Anschaffung eines neuen Geräts durch Stromersparnis bezahlt. Beim Kauf kann sich der Verbraucher am sogenannten EU-Label orientieren. Dieses europaweit einheitliche Energieverbrauchsetikett teilt die Geräte weiterhin in die Energieeffizienzklassen A+++ bis G ein, gibt aber zusätzliche Informationen, wie zum Beispiel in Bezug auf die Lautstärke des Geräts, an.

Rechnung
Durch die Anschaffung energieeffizienterer Geräte kann man bis zu 180 Euro im Jahr sparen.

Durch die genaue Angabe des Stromverbrauchs lassen sich Anschaffungskosten und Betriebskosten gegeneinander aufrechnen.

Nach Angaben der Deutschen Energie-Agentur GmbH kann ein Haushalt, der seine alten Geräte durch neue, energieeffizientere ersetzt, bis zu 180 Euro im Jahr sparen. Das ist nicht nur gut für den eigenen Geldbeutel, sondern schont auch Umwelt und Klima.

Alte Geräte richtig entsorgen

Doch wohin mit den alten Haushaltsgeräten? Ausrangierte Kühlschränke und Tiefkühltruhen müssen fachgerecht entsorgt werden, da sie umweltschädliche Kühlmittel enthalten. Informieren Sie sich bei den Kommunen über eine mögliche Entsorgung durch Reinigungsbetriebe, Müllentsorger und Recyclinghöfe.

Weiterer Tipp:

Auch durch die Art der Anwendung von Küchengeräten kann man den Stromverbrauch drosseln. Für den Gebrauch von Dunstabzugshauben gilt zum Beispiel: Schalten Sie den Abzug etwa zwei Minuten vor dem Braten an. So entwickelt sich auch bei niedrigster Stufe ein guter Sog.

Autorin:

Carla Drobkewitz

Stand: 21.02.2012


  • Seite empfehlen.

Der WDR ist nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.